Propst Stecker blickt dankbar auf Bischof Bodes Wirken

„Er hat das Bistum Osnabrück enorm geprägt“

Der Osnabrücker Bischof Dr. Franz-Josef Bode hat an diesem Samstag seinen Rücktritt erklärt. Papst Franziskus hat der Bitte des 72-Jährigen entsprochen, sein Amt als Bischof von Osnabrück niederlegen zu dürfen.

Der Bremer Propst Dr. Bernhard Stecker erklärt zum Rücktritt, auf die 27-jährige Amtszeit Bodes blicke er mit Dankbarkeit und Respekt zurück. Der Bischof habe das Bistum Osnabrück, zu dem auch der größte Teil der Stadt Bremen gehört, enorm geprägt. Stecker würdigte insbesondere seinen beharrlichen Einsatz für Reformen in der katholischen Kirche, zuletzt als Mitglied des Präsidiums des Synodalen Weges.

„Nun kommt es darauf an, dass wir uns gemeinsam auf die Suche nach einem neuen Bischof begeben“, sagte Stecker. Seit Dezember 2021 gehört er dem neunköpfigen Osnabrücker Domkapitel an und wird daher bei der Wahl eines neuen Bischofs dabei sein.

Zunächst aber wird er als Domkapitular an diesem Montag an der Wahl eines Administrators teilnehmen, der während der Übergangszeit an der Spitze des Bistums Osnabrück steht.

Auch persönliche Erinnerungen

Stecker verbindet mit Bode auch persönliche Erinnerungen: Bei der Einführung des Bischofs im Osnabrücker Dom am 26. November 1995 war er als Diakon dabei, und er gehört zur ersten Generation von Priestern, die am 16. Mai 1996 von ihm geweiht worden sind.

In seiner Funktion als Sprecher des Priesterrates im Bistum Osnabrück und Mitglied des Kirchensteuerrates hatte der Bremer Propst ebenfalls engen Kontakt zu Bode.
 


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Zurückgetreten: Bischof Franz-Josef Bode. Foto: Bistum Osnabrück