Die Bremer Kinder- und Jugendkantorei und der Kammerchor an St. Johann laden ein zu Bachs Johannespassion in szenischer Aufführung. Das Konzert ist zu hören am Samstag, den 14. März, um 20 Uhr in der Propsteikirche St. Johann im Schnoor.
Tickets sind erhältlich unter Ticketkauf Eventim, außerdem im Infopunkt Urbi, Hohe Straße 8-9, und an der Abendkasse ab 19.30 Uhr.
Miterlebbares Drama
In seiner Johannespassion findet Johann Sebastian Bach eine einzigartige musikalische Sprache für das Leiden und Sterben Jesu Christi. Durch die dialogische Gestaltung wird das Werk fürs Publikum aber auch zum miterlebbaren Drama.
Die musikalische Leitung haben Ilka Hoppe und Felix Mende. Es singen und spielen: Clara Steuerwald-Sievers (Sopran), Natalie Jurk (Alt), Florian Sievers (Evangelist), Michel Gattwinkel (Tenor, Arien), Anton Haupt (Bass, Arien) Arvid Fagerfjäll (Jesus). Außerdem wirken das Ensemble Bremen Barock die Bremer Kinder- und Jugendkantorei sowie der Kammerchor St. Johann mit. Die Regie hat Ilka Hoppe, für die szenische Gestaltung: ist Nika Jäger zuständig.
Für eine szenische Umsetzung gut geeignet
Das Werk, 1724 uraufgeführt und bis 1749 mehrfach überarbeitet, bietet sich für eine szenische Umsetzung an, weil verschiedene Protagonisten wie der Evangelist, Jesus und Pilatus singend in Erscheinung treten und der Chor wechselweise die Rolle des jüdischen Volkes oder der Hohen Priester einnimmt.
Steht der Chor nicht nur singend im Hintergrund, sondern tritt hervor auf eine Bühne und mit den handelnden Figuren in Interaktion, so ermöglicht das dem Publikum über den reinen Musik-Genuss hinaus eine ganze andere, intensivere Auseinandersetzung mit dem Text und eine unmittelbar emotionale Erfahrung.
