„Ein großer Hoffnungsträger für unser Bistum“

Domkapitular Strodt würdigt Propst Stecker zum Silbernen Priesterjubiläum

Zur Erinnerung an seine Priesterweihe am 16. Mai 1996, vor genau 25 Jahren, hat Propst Bernhard Stecker einen Gottesdienst mit Freunden, Verwandten und Gemeindemitgliedern der Propsteigemeinde St. Johann gefeiert.  Musiker führten die Missa brevis in B von Wolfgang Amadeus Mozart auf – und der Osnabrücker Domkapitular Alfons Strodt würdigte in seiner Predigt den Jubilar.

Strodt verlas in der Propsteikirche St. Johann auch ein Grußwort des Osnabrücker Bischofs Franz-Josef Bode, der an die Stationen Steckers als Priester erinnerte: Kaplan in Twistringen und Nordhorn, Pfarrer in Ostercappeln und Osnabrück-Haste, bevor er 2019 als Propst nach Bremen wechselte und 2020 zum Sprecher des Priesterrates gewählt wurde.

In seiner Predigt erinnerte der Domkapitular daran, dass Steckers Vater Oberkreisdirektor des Landkreises Meppen war, während sein eigener Vater dort ehrenamtlicher Landrat war. Eine weitere Verbindung war nach Strodts Worten die gemeinsame Zeit in Nordhorn, als Stecker dort Kaplan und er selbst Pfarrer war.

Lob für Liberalität, Offenheit und Humor

„Bernhard, Du bist auch ein großer Hoffnungsträger für unser Bistum“, sagte Strodt. „Du strahlst eine ruhige Zuversicht aus und eine Entschlossenheit zu gestalten.“ Den Propst bewege die Frage, wie die Kirche in der Welt von heute ihre Aufgabe erfüllen könne.
Pfarrgemeinderatsvorsitzender Stephan Roth würdigte in seiner Gratulation unter anderem die Liberalität, Offenheit und den Humor Steckers. „Bleiben Sie ein Priester, der auf die Menschen und auf Gott ausgerichtet ist“, sagte Roth. 

An der Aufführung der Missa brevis von Mozart wirkten unter Leitung von Regionalkantorin und Organistin Mona Rozdestvenskyte mit: Constanze Liebert (Sopran), Lisa Solomon (Alt), Fabian Krämer (Tenor), Carsten Krüger (Bass), Anna-Maria Reiß und Lucia López Borrego (Violinen und Luis Jonas Doggenweiler Menkhaus (Violoncello).
 

Propst Bernhard Stecker (links) und Domkapitular Alfons Strodt.