Erste Kolumbariumskirche Bremens öffnet ihre Pforten

Die erste Kolumbariumskirche Bremens öffnet ab Montag, den 20. April ihre Pforten.

Die katholische Gemeindekirche St. Elisabeth in der Suhrfeldstraße ist nach gut einem Jahr Umbauzeit nun ein Beisetzungsort für Urnen. Rund 1200 Kammern stehen im Innenraum des Kirchengebäudes zur Verfügung, das nach Plänen des Architekturbüros Ahrens + Pörtner umgestaltet wurde.

Auch als Gebets- und Gottesdienstraum der Hastedter Gemeinde wird St. Elisabeth weiterhin genutzt. Hinzu kommen nun die Trauerfeiern und Beisetzungen, im Zuge der Einschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus zunächst nur in kleinstem Rahmen. Aber täglich von 10-17 Uhr ist dieser besondere Ort der Erinnerung nun der Öffentlichkeit zugänglich, um Raum für Gebet und stilles Gedenken zu geben.

„Wir sind froh, den Bremerinnen und Bremern einen würdevollen Ort für Urnenbestattungen unter einem christlichem Dach anbieten zu können“, sagt Pfarrer Dirk Meyer, zu dessen Propsteigemeinde St. Johann die Kolumbariumskirche gehört.

Das Bistum Osnabrück sowie das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken bezuschussen die Baumaßnahme, deren finanzieller Aufwand sich auf rund 1,6 Millionen Euro beläuft. Um alle Kosten decken zu können, ist die Gemeinde jedoch auch auf Spenden angewiesen.

Grundsätzlich sind Beisetzungen von Verstorbenen aller Glaubensrichtungen sowie Konfessionsloser hier möglich: „Als Katholiken sind wir den christlichen Werten der Nächstenliebe, der Toleranz und der Hoffnung verbunden“, so Dirk Meyer.

Für weitere Informationen:
www.kolumbariumskirche-bremen.de 
Pfarrer Dirk Meyer Telefon 0421/3694-110
Gemeindereferentin Anja Wedig Telefon 0421/3694-149

St. Elisabeth - Foto: Kerstin Rolfes