780: | Der angelsächsische Kleriker Willehad kommt im Auftrag Karls des Großen an die Unterweser, um die Sachsen zu christianisieren. |
782: | Willehad flieht nachdem Gerval und „Genossen“ in Bremen getötet werden. |
785: | Willehad kehrt an die Unterweser zurück. |
787: | Willehad wird in Worms zum Missionsbischof für den Wigmidigau geweiht. Er ist der erste Bischof in Sachsen. |
789: | Bischof Willehad weiht auf der Düne an der Weser den ersten Bremer Dom. |
798, 8. November: | Willehad stirbt in Blexen. |
792-799: | Bei einem weiteren Sachsenaufstand wird der Dom durch Feuer zerstört. |
804/805: | Willehads Nachfolger Willerich kann nach dem letzten Feldzug der Sachsen mit dem Bau eines steinernen Doms und mit der Christianisierung der Sachsen beginnen. |
1334: | Erzbischof Burchard Grelle findet durch ein Wunder die Reliquien von St. Kosmas und St. Damian wieder. Sie waren im Mauerwerk des Doms vermauert. Er sorgt für deren Verehrung. |
1335, Pfingsten: | Erzbischof Burchard Grelle erhebt die in einer Dommauer gefundenen Reliquien der Heiligen Kosmas und Damian feierlich zur Verehrung. |
1400: | Der Bauherr des Doms Johann Hemeling bestellt einen Schrein für die Reliquien von Kosmas und Damian. |
1420: | Der Schrein ist fertig und wird bei der Heiltumsweisung an Peter und Paul gezeigt. |
1522: | Durch die Predigt von Heinrich Möller aus Zütphen beginnt in Bremen die Reformation. |
1528: | Die Klöster werden geschlossen. |
1532, 24. März: | Eine Demonstration aus Aufrührern „der 104“ nebst dem Prediger Jakob Probst zieht am Palmsonntag von der Kirche Unser Lieben Frauen zum Dom. Die Reformation ist damit in Bremen vollendet. Der Dom wird für 15 Jahre geschlossen. |
1581: | Die Bremische Kirche wendet sich unter Christoph Pezelius dem gemäßigten Kalvinismus zu. |
1645: | Mit der Ernennung des Fürstbischofs von Osnabrück, Franz Wilhelm von Wartenberg, zum Apostolischen Vikar für Bremen wird die Grundlage für die seelsorgliche Betreuung der wenigen übriggebliebenen Katholiken gelegt. |
1648, 12. September: | Der Jesuitenpater Johannes Zweenbruggen beginnt unter dem Schutz des Kaiserlichen Kommissars Johannes Behr mit der Seelsorge an den rund 200 Katholiken in und um Bremen. Der Dom kommt zusammen mit dem Erzstift als Herzogtum an Schweden und bleibt als einzige Kirche Bremens lutherisch. |
1648/49: | Der Schrein von Kosmas und Damian wird vom Domkapitel über den Osnabrücker Bischof Franz-Wilhelm Graf von Wartenberg an den bayrischen Kurfürsten Maximilian verkauft und 1649 in die Hofkirche St. Michael in München überführt. |
1650, 9. Juni: | Die Propaganda Fide in Rom bewilligt eine jährliche Unterstützung von 50 Scudi für die „Mission“ in Bremen. |
1652: | Der Osnabrücker Fürstbischof Franz Wilhelm Graf von Wartenberg spendet „im Geheimen“ in Bremen die Firmung. |
1654: | Der Kaiserliche Kommissar wird zum Kaiserlichen Residenten erhöht. Er hat damit das Recht auf Religionsausübung mit Geistlichen seiner Konfession. |
1654: | Eine Christusstatue wird heimlich nach Bremen gebracht und in der Kapelle aufgestellt. |
1656: | Die Bremer Katholiken begehen erstmals nach der Reformation in der Kapelle der Jesuiten eine Fronleichnamsprozession. |
1659: | Der Fürstbischof von Münster, Christoph Bernhard Graf von Galen, stellt Mittel für die Bremer Mission zur Verfügung. |
1667: | Die Jesuiten besorgen sich eine Statue ihres Ordensheiligen Franziskus Xaverius, des Patrons der Bremer Missionsstation, und stellen sie in ihrer Kapelle auf. |
1670: | Der Kaiserliche Resident nimmt den Jesuitenpater nebst Kapelle in sein Haus auf. Die Kapelle wird zur Gesandtschaftskapelle. |
1675, 16. Juni: | Der Rat beschließt, dass Katholiken nicht mehr Bürger werden können. |
1676: | Den „Missionaren“ wird vergönnungsweise das Taufen von katholischen Kindern gestattet. |
1677, 27. Februar: | Der Rat beschließt, es seien „keine papistischen Bürger und Soldaten mehr anzunehmen“. Wer „in Diensten“ steht, soll „unter der Hand“ entlassen werden. |
1680, 25. März: | Die „Ferdinandea“, eine Stiftung des Fürstbischofs von Paderborn und Münster, Ferdinand von Fürstenberg, sorgt für die finanzielle Grundlage der katholischen Missionare in Bremen. |
1682: | Der Kaiserliche Resident beschwert sich beim Rat über die unbegründete Verabschiedung katholischer Soldaten. Und der Apostolische Vikar, Fürstbischof Ferdinand von Fürstenberg, beschwert sich beim Kaiser, dass Bremen keine Katholiken zum Bürgerrecht zulasse. |
1685: | Der Münstersche Weihbischof und Apostolische Vikar Niels Stensen besucht im Juni auf seiner Reise nach Hamburg Bremen. Amtshandlungen sind nicht überliefert. |
1703, 26./27. Juni: | Der Weihbischof von Osnabrück, Otto von Bronckhorst-Gronsfeld, spendet 130 Personen die Firmung. |
1712: | Weihbischof Otto von Bronckhorst-Gronsfeld spendet in Bremen erneut die Firmung. |
1745: | Der Kaiserliche Resident bezieht den Eschenhof, die alte Domdechanei. |
1747: | Der Kaiserliche Resident baut die Wagenremise im Eschenhof zur St.-Michaels-Kapelle um. |
1772: | Die Jesuiten besitzen eine Glocke für die Kapelle, dürfen sie aber nicht läuten. |
1773: | Papst Clemens XIV. hebt den Jesuitenorden auf. Die Jesuiten P. Jakobus Nülle, P. Bernhard Guizetti und P. Theodor Limberg amtieren in Bremen als Weltgeistliche weiter. |
1797: | Kaspar Maximilian Freiherr von Droste zu Vischering, Weihbischof von Münster, weilt zum Firmbesuch in Bremen. |
1807: | Der Rat beschließt die Glaubensfreiheit der Katholiken und gesteht ihnen „grundsätzlich“ das Bürgerrecht zu. Doch 1823 gibt es insgesamt nur 81 Katholiken mit Bürgerrecht. |
1808: | Die katholischen „Prediger“ tauchen erstmals im Bremer Staatskalender auf. |
1819, 2. November: | Die St.-Johannis-Schule beginnt im Remter des St.-Johannis-Klosters mit dem ersten Unterricht durch den Paderborner Lehrer Ernst Edmund Thiele noch vor der Einweihung der St.-Johannis-Kirche. |
1823: | Am 17. Oktober wird die St.-Johannis-Kirche vom Paderborner Generalvikar und Apostolischem Vikar Richard Cornelius Dammers eingeweiht. Erstmals seit 1528 verfügen die Bremer Katholiken über eine eigene Kirche. |
1824, 24. November: | Der Senat beschließt über die Stellung und Aufgaben der katholischen Kirchenvorsteher. |
1853: | Die katholische Gemeinde in Bremerhaven wird abgepfarrt. |
1860, 10. Oktober: | Handwerksgesellen aus Warendorf gründen den Gesellenverein Kolping-Central. Pastor Stephan Fideldey wird erster Präses. Er teilt Adolph Kolping die Gründung mit und erhält einen Brief mit guten Ratschlägen von Kolping aus Köln. |
1863, 4. Mai: | Erste Heilige Messe im preußischen Hemelingen in einem Tabakschuppen. Im gleichen Jahr Bau eines Pfarrhauses mit Kapelle sowie Start einer katholischen Schule als öffentliche Konfessionsschule. |
1878: | Das St.-Joseph-Stift wird nach den Plänen des Architekten Flügel mit 60 Betten gebaut. |
1898, 13. November: | Die St.-Marien-Kirche in Walle wird konsekriert, die St.-Marien-Schule und das Pfarrhaus werden gebaut. |
1899, 1.April: | Die St.-Marien-Schule nimmt als Filiale der St.-Johannis-Schule ihren Betrieb auf. |
1899, 1. September: | Die St.-Marien-Gemeinde in Walle wird von St. Johann abgepfarrt, aber unter Beibehaltung der „gemeinsamen amtlichen Vertretung durch den Kirchenvorstand der St.-Johannis-Kirche und unter seelsorglicher Oberleitung und Aufsicht des Pastors primarius und Pfarrers der St.-Johannis-Kirche“. Dies ist der Anfang der späteren „Katholischen Gemeinde zu Bremen“, die bis 1990 besteht. Das Waisenhaus, bzw. St.-Johannis-Kinderheim entsteht. |
1900, 13. Juni: | Die St.-Josef-Kirche in Hemelingen wird benediziert. |
1904, 29. Mai: | Der Katholische Arbeiter Verein Bremen wird in St. Marien gegründet. Er ist der Vorläufer der KAB. Gründungsmitglieder sind drei „Holzarbeiter“, Philipp Jahn, Heinrich Baumbach und Ignatz Krista. |
1905: | Die St-Josef-Gemeinde in Hemelingen wird Kuratie. |
1907, 31. März: | Die St-Josef-Gemeinde in Hemelingen wird Pfarrei. |
1907, 5. August: | Die St.-Josef-Kirche in Hemelingen wird konsekriert. |
1908: | Das St.-Joseph-Stift erhält ein Isolierhaus mit 30 Betten. |
1910: | Geistliche von St. Marien beginnen in einer Turnhalle in Oslebshausen mit dem Gottesdienst. Das ist der Start der St.-Josef-Gemeinde. |
1910: | Das St.-Joseph-Stift wird auf 140 Betten vergrößert. |
1922/23: | Viele Katholiken treten auf Grund der Kirchensteuerverordnung und wegen der sozialdemokratischen wie kommunistischen Propaganda dafür aus der Kirche aus. Bis dato gab es keine Möglichkeit auszutreten. |
1923, 23. Dezember: | Der zur St.-Josef-Kirche umgebaute Stall eines Bauernhauses in Oslebshausen wird benediziert. |
1924, 1. Januar: | Die St.-Josef-Gemeinde in Oslebshausen wird als selbstständiger Seelsorgebezirk von St. Marien abgepfarrt. |
1924: | Pastor Dr. Hermann Lange und Pastor Friedrich Hardinghaus initiieren den „Ansgarius“, „die bremische katholische Sonntagszeitung“. Es ist eine Antwort auf die Hetze der Sozialdemokraten und Kommunisten. |
1924, 19. November: | In Hastedt findet in einem Lagerraum der erste Gottesdienst statt. |
1924, 28. November: | Die St.-Elisabeth-Gemeinde wird von St. Johann als selbstständiger Seelsorgebezirk abgepfarrt. |
1925, 11. Juni: | Erstmals wird in Bremen die Fronleichnamsprozession in St. Elisabeth außerhalb der Kirche begangen. Man verlässt aber noch nicht das Kirchengelände. |
1926, 3. Juni: | Erstmals findet in Bremen seit der Reformation eine öffentliche Fronleichnamsprozession statt. Sie nimmt ihren Weg von der St.-Elisabeth-Kirche durch die Straßen von Hastedt. |
1928, 7. Juni: | Die Fronleichnamsprozession in Hastedt geht bis zur „Weserlust“. |
1929, 8. April: | Die St.-Joseph-Schule wird gegründet. |
1930, 1. Januar: | Auf Grund des „Preußenkonkordats“ werden die Bremer Gemeinden Teil des Bistums Osnabrück. Das Apostolische Vikariat des Nordens hört auf zu Bestehen. |
1930: | In Gröpelingen beginnt man an verschiedenen Stellen mit dem katholischen Gottesdienst. Das ist der Beginn der St.-Nikolaus-Gemeinde. |
1931, 1. Mai: | Bischof Dr. Berning errichtet das Dekanat Bremen. |
1931, 12. April: | Die moderne St.-Elisabeth-Kirche in Hastedt wird konsekriert. |
1931 Das St.-Joseph-Stift wird durch Anbau auf 485 Betten vergrößert. | |
1933, 29. Oktober: | Start der Herz-Jesu-Gemeinde mit dem ersten Gottesdienst im Gasthaus Huckelriede. |
1935, 14. Juli: | Der „Ansgarius“ wird von der Geheimen Staatspolizei beschlagnahmt und in der Folge „entpolitisiert“. |
1936, 26. April: | Die letzte Ausgabe des „Ansgarius“ erscheint. Er geht auf Wunsch des Osnabrücker Bischofs im „Kirchenboten“ auf. |
1937, 12. September: | Die vom renommierten Kölner Kirchenarchitekten Prof. Dominikus Böhm erbaute Herz-Jesu-Kirche in der Neustadt wird konsekriert. |
1937, 1. Oktober: | Die Herz-Jesu-Gemeinde wird von St. Johann als selbstständiger Seelsorgebezirk abgepfarrt. |
1939, 8. Juni: | Die Fronleichnamsprozession findet zum letzten Mal in Hastedt statt. Pastor Ohrmann wird wegen Verstoßes gegen den Flaggenerlass bestraft. |
1940: | Die Gemeinde Christ König in Bremen-Vegesack wird abgepfarrt. |
1941/42: | Das St.-Joseph-Stift wird durch Bomben teilweise zerstört. |
1944, 18/19. August: | Die St.-Marien-Kirche in Walle wird bis auf den Turmstumpf völlig zerstört. |
1945, 22. April: | Die St. Elisabeth-Kirche in Hastedt wird durch Bomben zerstört. |
1945, 20. Mai: | In einem Kaufhaus startet St. Elisabeth als „Notkapelle“. |
1945, 15. August: | In der evangelischen Dankeskirche in Osterholz findet der erste Gottesdienst der späteren St.-Antonius-Gemeinde statt. |
1945, 1. September: | St. Nikolaus, Gröpelingen, wird als selbstständiger Seelsorgebezirk von der Gemeinde St. Marien abgetrennt. Als Gottesdienstraum dient bis 1959 das ehemalige Parteihaus der Nationalsozialisten am Halmerweg. |
1945, Herbst: | St. Georg, Horn wird Seelsorgebezirk der Gemeinde St. Johann. |
1946 ff: | Die Kriegsschäden am St.-Joseph-Stift werden u. a. durch Neubauten beseitigt. |
1946: | Von 1946 bis 1971 besteht auf dem Erlingschen Gut Hohekamp in Bremen-Burg eine Gottesdienststation. |
1947, 2. Februar: | Der Katholiken-Ausschuss wird gegründet. Daraus entsteht die „Arbeitsgemeinschaft der Katholiken Bremens“. Vorsitzender ist Dr. Josef Sommer, Stellvertreter Carl Kommer, Geistlicher Leiter Dechant Heinrich Ohrmann und Stellvertreter Pastor Wilhelm Keßler. |
1947, 1. November: | Im Kino „Admiralspalast“, im Volksmund „St. Admiral“, findet der erste Gottesdienst in Findorff statt. Es ist der Beginn der St.-Bonifatius-Gemeinde. |
1948: | Von 1948 bis 1951 findet der Gottesdienst in Walle in einer „Barackenkapelle“ statt. |
1948, September: | In der „staatlich subventionierten Musik(hoch)schule“ nimmt die Abteilung „Katholische Kirchenmusik“ ihre Arbeit auf. |
1948, 12. Dezember: | Auf dem Gelände des früheren St.-Elisabeth-Kinderheims wird eine Notkirche benediziert. |
1949, 16. November: | Die Katholischen Männer Bremens veranstalten eine Kundgebung im Großen Glockensaal u. a. geht es um das Elternrecht, das der Osnabrücker Bischof Wilhelm Berning vor Vertretung der Evangelischen Kirche und des Senats thematisiert. |
1950, 18. April: | Die katholischen Schulen werden nach längerem Ringen mit dem widerstrebenden Senat als Privatschulen wieder eröffnet. |
1952: | Der Verein zur Förderung der Katholischen Schulen in Bremen e.V., kurz „Förderverein“ genannt, wird gegründet. |
1953, 6. Januar: | Der Lehrer der St.-Johannis-Schule, Franz-Josef Blumberg, beginnt in Bremen mit dem Sternsingen im St.-Joseph-Stift. 1961 nimmt sich der BDKJ der Sache an und ab 1968 machen alle Gemeinden mit. |
1954, 27. Mai: | Die neue St.-Marien-Kirche in Walle wird konsekriert. |
1954, 30. Juni: | Die Katholische Gemeinde zu Bremen kauft von der Israelitischen Gemeinde in Bremen das Grundstück der am 9.November 1938 von den Nazis niedergebrannten Synagoge, Kolpingstraße 6 sowie weitere Häuser im Schnoor. Das Grundstück der Synagoge wird in den Neubau des Kolpinghauses integriert. |
1955, 20. März: | Der Neubau des Kolpinghauses wird gerichtet. Am 6. Oktober wird die Gaststätte im Kolpinghaus eröffnet. Das Kolpinghaus beherbergt ein Jugendwohnheim mit 70 Betten. |
1956, 31. Januar: | Die beiden „Westgiebelfenster“ werden nachgeliefert. Am 10. Oktober wird mit dem Bau des Windfangs begonnen. |
1957, 3. Juli: | Die Arbeitsgemeinschaft für Müttererholung wird gegründet. Erste Vorsitzende ist Elisabeth Wiener. |
1957, 16. August: | Das Albertus-Magnus-Werk unter Clemens Kaminski startet mit seinen Vorträgen. |
1957, 12. September: | Das neue Schulgebäude der St.-Marien-Schule wird eingeweiht. |
1957, 1. November: | Die St.-Georg-Gemeinde in Horn wird als selbstständiger Seelsorgebezirk von St. Johann abgetrennt. |
1957, 1. Dezember: | Die erste Kirchenvorstandswahl seit 1947 findet statt. |
1958, 3. Januar: | Mit Franz Möller kommt der erste Seemannspastor in die Freie Hansestadt. Er ist in Bremerhaven stationiert, was damals noch zum Dekanat Bremen gehört. Er bleibt nur bis zum 30. April 1959. |
1958, 10. März: | Start der St.-Hedwigs-Gemeinde in der Neuen Vahr mit dem ersten Gottesdienst in der Kaserne. |
1958, 27. April: | Die St.-Georg-Kirche wird benediziert. |
1958/59: | Das Kolpinghaus wird erneut umgebaut, um „der überstarken Nachfrage nach Wohnmöglichkeiten“ nachzukommen. |
1958/59: | Das St.-Joseph-Stift erhält mit dem St.-Hedwig-Haus ein Schwesternhaus. |
1959: | Der Kirchenvorstand beschließt, dass die katholischen Schulen für evangelische Kinder offen sind. Der Beschluss wurde initiiert durch Pastor Dr. Wilhelm Petzinna von St. Willhadi. |
1959, 3. März: | Die St.-Pius-Gemeinde in Huchting startet mit Sonntagsmessen in der Friedhofskapelle. |
1959, 11. August: | Die St.-Bonifatius-Kirche in Findorff wird konsekriert. Ab 1. Dezember wird sie als selbstständiger Seelsorgebezirk von St. Marien abgetrennt. |
1959, 12. August: | Die St.-Nikolaus-Kirche in Gröpelingen wird konsekriert. |
1959, 18. August: | Die St.-Georg-Kirche wird konsekriert. |
1960, 1. Januar: | St.-Hedwig wird als selbstständiger Seelsorgebezirk von St.-Elisabeth abgetrennt. |
1960, 13. bis 21. Februar: | Zum ersten Mal finden im Pfarrsaal von St.-Bonifatius Abend-Exerzitien für Männer statt. |
1960, 16. Februar: | Das erste Krankenhausdiakonat für katholische Mädchen startet mit 115 Teilnehmerinnen. |
1960, 1. April: | Mit Dr. theol. Carlos Fernandez startet die Seemannsmission „Stella maris“ in Bremen. |
1960, 28. Oktober: | Die St.-Antonius-Kirche wird konsekriert. |
1960, 30. Oktober: | Die St.-Franziskus-Kirche in Grolland wird als Filialkirche benediziert. |
1961, 30. November: | Propst August Sandtel macht einen Antrittsbesuch bei Bürgermeister Wilhelm Kaisen, die Antrittsbesuche bei den Senatoren folgen. |
1962, 12. Januar: | Propst Sandtel nimmt am Neujahrsempfang des Senats teil. |
1962, 11. November: | Start der St.-Laurentius-Gemeinde in der Gartenstadt Vahr mit der ersten Messe in der Aula des Gymnasiums an der Parcevalstraße. |
1962/63: | Das St.-Joseph-Stift erhält mit dem St.-Ursula-Haus ein Personalwohnheim mit 116 Betten. |
1963: | Die St.-Pius-Gemeinde in Huchting wird Seelsorgebezirk. |
1963, 31. März: | Die St.-Hedwig-Kirche in der Neuen Vahr wird konsekriert. |
1963, 1. April: | Bischof Wittler weiht das spätere Peter-Faber-Haus der Jesuiten in Schwachhausen ein. |
1963, 16. Juni: | Das Noltenius-Haus in Schwachhausen wird gekauft und zum Pfarrhaus für St. Ursula umgebaut. |
1963, 13. Oktober: | Die St.-Pius-Kirche in Huchting wird benediziert. |
1963/64: | Das St.-Joseph-Stift erhält mit dem Haus St. Marien ein Heim für die Ordensschwestern. |
1964, 1. Januar: | Die Geschäftsstelle des Malteser Hilfsdienstes nimmt ihre Arbeit auf. |
1964, 20. September: | Erstmals wird ein umfassender Brautunterricht angeboten und zwar im St.-Joseph-Stift. |
1965, 6. Februar: | In St. Johann findet ein ökumenischer Gottesdienst anlässlich des 1000. Todestages des Hl. Ansgars statt. |
1965, 4. Juli: | Die durch Umbau verunstaltete Herz-Jesu-Kirche wird konsekriert. |
1965, 24. September: | Es wird beschlossen vor Gründung eines Katholikenausschusses mit der Bildung von Pfarrausschüssen in den Gemeinden zu beginnen. |
1965, 23. Oktober: | Der Staatsgerichtshof Bremen verkündet, der Biblische Geschichtsunterricht auf allgemein-christlicher Grundlage sei nicht als christlicher Gesinnungsunterricht auf evangelischer Grundlage zu verstehen. |
1966, 11. Mai: | Der neu gegründete Katholikenausschuss konstituiert sich im Essighaus. Präsident wird Dr. Joseph Klein und Pfarrer Richard Möller geistlicher Assistent. |
1966, 14. Juli: | Die alte Propstei, Dechanatsstraße 9, wird abgerissen. |
1966, 30. Juli: | Die Dominikaner übernehmen St. Hedwig. |
1966, 13. Oktober: | Die St.-Pius-Kirche in Huchting wird konsekriert. |
1966, 30. Oktober: | Die St.-Franziskus-Kirche in Grolland wird konsekriert. |
1966, 29. Oktober: | Die St.-Benedikt-Kirche in Woltmershausen wird konsekriert. |
1966, 1. November: | Die St.-Benedikt-Gemeinde wird von St. Johann als Kuratie abgepfarrt. |
1967, 4. Dezember: | Der Neubau der St.-Johannis-Schule an der Dechanatsstraße wird von Schulbischof Dr. Johannes Pohlschneider, Aachen, eingeweiht. |
1968: | Das St.-Joseph-Stift erhält eine Krankenpflegeschule. |
1969, 18. August: | Der Zuschuss zu den katholischen Privatschulen wird nach Verhandlungen zwischen Propst Sandtel und Bürgermeister Koschnick von 50% auf 75% angehoben. |
1969, 7. Dezember: | Die italienische Mission wird eröffnet. |
1970, 6. März: | Der Weltgebetstag der Frauen wird ökumenisch begangen. |
1970, 23. März: | Der Dekanats-Rat konstituiert sich. |
1968: | In Bremen-Blockdiek wird ein Seelsorgebezirk eingerichtet und eine „Schwedenkirche“ errichtet. Das ist der Beginn der St.-Thomas-Gemeinde. Gleichzeitig entsteht ein Seelsorgebezirk in Schwachhausen. Das ist der Start der St.-Ursula-Gemeinde. |
1968, 1. April: | Alle selbstständigen Seelsorgebezirke werden zur Pfarrei erhoben. Die „Katholische Gemeinde zu Bremen“ bleibt jedoch bestehen. Die neuen Pfarrer sind mithin nur Titularpfarrer. Einziger Pfarrer in Bremen ist der Propst als „Pastor primarius“. St.-Laurentius wird Seelsorgebezirk. |
1968, 1. Juni: | Die St.-Elisabeth-Kirche in Hastedt wird konsekriert. |
1968, 4. Juli: | Acht Bremer Männer werden vom Bischof zu Kommunionausteilern ernannt. Sie tun am 7. Juli erstmals Dienst. |
1968, 7. Juli: | Acht Herren fungieren im Dechanat erstmals als Kommunionausteiler. Gleichzeitig „gestattet“ Bischof Wittler den Bremern, fortan eine Vorabendmesse am Sonnabend abzuhalten. |
1968, September: | Der Konvent Bremen-Ost etabliert sich. Die Gemeinden St. Hedwig, St. Laurentius, und St. Antonius werden von einer Gruppe Priester um Pfr. Hanns Kessler betreut, die im Pfarrhaus von St. Hedwig eine vita communis bilden. |
1968, 10. November: | Die St.-Ursula-Kirche in Schwachhausen wird als größte katholische Kirche Bremens mit 550 Sitzplätzen in Gegenwart des Kölner Erzbischofs uns Sponsors, Josef Kardinal Frings, konsekriert. |
1969, 15. Februar: | Die St.-Ursula-Gemeinde wird von St. Johann abgepfarrt. |
1969: | Die Katholische Gesamtschule wird als Integrierte Haupt- und Realschule eingerichtet. |
1969: | Am St.-Joseph-Stift wird das neungeschossige Bettenhaus 1 mit 342 Betten in Betrieb genommen. |
1969, 21. Dezember: | Die neue St.-Josef-Kirche in Oslebshausen wird konsekriert. |
1970, 2. Februar: | Die Pfarrei St. Josef in Hemelingen kommt vom Bistum Hildesheim zum Dekanat Bremen, Bistum Osnabrück. Im Gegenzug erhält Hildesheim das Theresienhaus in Vegesack und die St.-Marien-Gemeinde in Bremerhaven. |
1971, 1. Oktober: | Die St.-Pius-Gemeinde in Huchting wird Pfarrei. Seit 1971 besteht die St.-Pius-Grundschule als Dependance der St.-Johannis- Grundschule. |
1971: | In Obervieland wird ein Seelsorgebezirk innerhalb der Herz-Jesu-Gemeinde eingerichtet. |
1972, 1. April: | Die St.-Hildegard-Gemeinde wird von Herz Jesu abgepfarrt. |
1972, 1. Juni: | Das Fronleichnamsfest findet erstmals im Bremer Dom statt. |
1972, 15. November: | Die St.-Laurentius-Gemeinde wird Pfarrei. |
1972, 14. Dezember: | Das Caritasaltenheim St.-Birgitta in Bremen Marßel wird von Caritasdirektor Msgr. Carl Marizy eingeweiht. |
1972, 25./26. November: | Die erste gemeinsame Wahl zum Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat findet statt. |
1973, Juli: | Baubeginn des Neubaus an der Balgebrückstraße. Er soll von der St.-Johannis-Schule und der Beratungsstelle „Offene Tür“ genutzt werden. |
1973, 23. Juli: | Durch römisches Dekret wird die St.-Josef-Kirche in Hemelingen in St.-Godehard-Kirche umbenannt. |
1974, 16./17. März: | Die St.-Johannis-Schule veranstaltet erstmals einen Flohmarkt zu Gunsten von Obervolta. Es kommen 5 242,47 DM zusammen. Das ist der Start der Partnerschaft mit P. Frans Balemans im Bistum Kaya, Obervolta/Burkina Faso. |
1974, 24.März: | Das Gemeindezentrum St. Katharina in Borgfeld wird eingeweiht. |
1974, 29. März: | Die Binnenschiffermission am Altenwall wird eingeweiht. Die Katholische Gemeinde ist finanziell beteiligt. |
1974, 8. August: | Die Niederlassung der Dominikaner in St. Ursula wird ein selbstständiges Ordenshaus. P. Emmanuel Renz OP ist erster Superior. |
1974, August: | Das Bildungswerk der Katholiken im Lande Bremen beginnt unter Leitung von Bernd Möllers mit seiner Arbeit. |
1974, 8. August: | Der Altar in der umgebauten St.-Antonius-Kirche wird konsekriert. |
1974, 24. Oktober: | Die Beratungsstelle „Offene Tür“ wird im Neubau an der Balgebrückstraße eingeweiht. Vom Eingang Hohe Str. 6 geht es zur St.-Johannis-Schule-Grundschule. |
1975, 15. Februar: | Die Katholische Gemeinde zu Bremen bekommt mit Theodor von Helden einen ersten Verwaltungsdirektor. |
1975, 31. Oktober: | Mit dem portugiesischen Seelsorger Pfr. Dr. Joé Santos Simoes beginnt die Arbeit der späteren portugiesischen Mission. |
1975, November: | Propst Sandtel überreicht im Gebäude Hohe Str. 5 27 LehrerInnen im Angestelltenverhältnis die vorsorglichen Kündigungen, weil die Steuerreform ein Loch von 25% im Steueraufkommen der Katholischen Gemeinde reißt. Die Kündigungen werden bis auf wenige Ausnahmen später zurückgenommen und der „Förderverein“ läuft zur Hochform auf. |
1975: | Am St.-Joseph-Stift wird das Bettenhaus 2 mit 162 Betten in Betrieb genommen. |
1976, 1. Juni: | Der Konvent Bremen-Ost wird aufgelöst. |
1977, 22. Januar: | Benediktion des Gemeindehauses mit Filialkirche St. Barbara in Arbergen. |
1977, 26. März: | Der neu gegründete Pastoralrat, ein Nachfolger des Dekanatsrats, hält seine konstituierende Sitzung mit Weihbischof Karl-August Siegel ab. Erste Geschäftsführerin ist Frau Holzknecht. |
1977: | Die Orientierungsstufe wird an der St.-Johannis-Schule eingerichtet. |
1977, 1. November: | Die Christliche Krankenhaushilfe beginnt im St.-Joseph-Stift mit ihrem Dienst. |
1979, Januar: | Mit Bischof Dr. Helmut Hermann Wittler nimmt erstmals ein Geistlicher am Bremer Schaffermahl teil. |
1979: | Die St.-Johannis-Schule-Sekundarstufe I wird um die gymnasiale Abteilung erweitert. |
1979, 16. September: | In der Propsteikirche St. Johann findet die erste Priesterweihe nach der Reformation statt. Weihbischof Theodor Kettmann weiht den Trinitarier Josef Brand. |
1979, 6. Dezember: | Der neue Altar der St.-Nikolaus-Kirche in Gröpelingen wird konsekriert. |
1980, Januar: | Der Bremer Propst. Msgr. August Sandtel nimmt am Schaffermahl teil. |
1981, 1. Mai: | Erstmals findet ein ökumenischer Gottesdienst zum Tag der Arbeit statt, veranstaltet von der BEK, der Kath. Gemeinde zu Bremen, dem DGB und der KAB. |
1982, 15. Januar: | 1000 Katholiken demonstrieren mit einem Schweigemarsch gegen den Jaruselski-Putsch in Polen und für Solidarnosz. |
1982, Juni: | Die Mission polnischsprachiger Katholiken etabliert sich mit Pfr. Dr. Jozef Liszka in der Richard-Wagner-Straße 2. |
1982, 14. Juni: | Am Kolpinghaus wird eine Gedenktafel an die in der „Reichskristallnacht“ angezündete Synagoge enthüllt. Der Bremer Bildhauer Claus Homfeld schuf sie. |
1982, 19. Juni: | Das Kolpinghaus wird wieder eröffnet. Es beherbergt fortan das Bildungswerk der Katholiken im Lande Bremen und die Seemannsmission „Stella maris“. |
1982, August: | Der Kirchenvorstand beschließt, in der St.-Joseph-Schule in Oslebshausen wie in der St.-Pius-Schule in Huchting Halbklassen einzuführen. Zuvor scheitert der Versuch von Propst Plate, die Schulen zu schließen, auf Grund einer Intervention der Elternsprecher bei Bischof Wittler. |
1982, 11. November: | Pastor Dr. Claus Fischer führt den Martinsritt am St.-Martinstag in St. Georg ein. |
1982, 24. Dezember: | Propst Klaus Plate lädt die in Bremen wegen der Ausrufung des Kriegsrechts in Polen gestrandete Delegation der Gewerkschaft „Solidarnosc“ an Heiligabend zu sich in die Propstei ein. An den Weihnachtagen sind sie Gast in St. Marien und St. Ursula. |
1983, 23. Mai: | Die St.-Hildegard-Kirche in Obervieland wird konsekriert. |
1983, 11. November: | Der Heilige Martin reitet erstmals ökumenisch durch Horn von St. Georg zur ev. Kreuzkirche. Damit wird eine Welle von Martinsritten in Bremen losgetreten. |
1987: | Die St.-Antonius-Grundschule nimmt im Neubau auf dem Dach des Pfarrzentrums von St. Antonius ihre Arbeit als Dependance der St.-Johannis-Schule-Grundschule auf. |
1987, 1. März: | Die St.-Thomas-Kirche in Blockdiek wird konsekriert. |
1987: | Die Portugiesin Maria Pais drängt den Portugiesenseelsorger, Pfarrer Nelson de Oliveira Pontes, um St. Nikolaus eine Fatima-Prozession abzuhalten. Mitgeführt wird eine Fatimamadonna aus Privatbesitz. |
1989: | Der Katholische Gemeindeverband kauft das Gebäude der Argo-Reederei, Tiefer 12, um es zur St.-Johannis-Schule-Grundschule umzubauen. |
1989: | Die Portugiesen haben sich für die Fatima-Prozession im Mai eine repräsentative Fatima-Madonna besorgt. Sie findet dank Pfarrer Lothar Kaiping einen Platz in der St.-Nikolaus-Kirche. |
1990: | Der Seemannsclub Stella Maris zieht in das Hafenamt am Hafenkopf um, um den Seeleuten aus aller Welt näher zu sein. Da der Seemannspastor, Prälat Johannes Bieler, gleichzeitig Apostolischer Visitator der Danziger Katholiken ist, ist dort auch das Büro der Apostolischen Visitatur. |
1991, 8. Mai: | Der Osnabrücker Bischof Dr. Ludwig Averkamp weiht das neue Schulgebäude der St.-Johannis-Schule- Grundschule, Tiefer 12 ein. |
1992, 26. Oktober: | Weihbischof Theodor Kettmann weiht dass Schwesternhaus in der Hohen Straße 10 und das renovierte benachbarte Jugendhaus ein. Dort befindet sich jetzt eine Bibliothek, die auf der Bibliothek der ehemaligen Jesuitenresidenz in Schwachhausen basiert und aus Teilen der von Clemens Kaminski. |
1993, Januar: | Augustinus O.Praem. Graf Henckel zu Donnersmarck hält als erster Geistlicher bei der Eiswette die Gästerede |
1993, 14. März: | Der Altar in der neu gestalteten St.-Bonifatius-Kirche in Findorff wird eingeweiht. |
1994, 30. April: | Die Filiale von St. Georg, St. Katharina in Borgfeld, ist geräumt. Das Haus wird verkauft, um das neue Pfarrheim zu finanzieren. Bereits am 25. Juni 1989 findet in St. Katharina die letzte Sonntagsmesse statt. |
1994: | Der Fronleichnamsgottesdienst fällt aus. Ein Redakteur von Radio Bremen hatte unautorisiert behauptet, die Feier finde wegen des Regens im Dom statt. |
1994, 24. Juli: | Der Kirchenvorstand von St. Pius beschließt, die St.-Franziskus-Kirche in Grolland aufzugeben. Sie wird 1995 ausgeräumt und abgebrochen und das Gelände verkauft. Es entstehen dort Mehrfamilienhäuser. |
1994, 11. Dezember: | Der Neubau der St.-Antonius-Kirche in Osterholz wird konsekriert. |
1994: | Das St.-Joseph-Stift erhält einen Neuen Behandlungs- und OP-Trakt. |
1995, 6. Januar: | Die Sternsinger von St. Johann und den übrigen Gemeinden werden zum ersten Mal von Bürgermeister Dr. Henning Scherf im Rathaus empfangen. Sie hinterlassen über der Eingangstür ihren Segensspruch. Propst Klaus Plate gibt den Tipp zum Empfang. |
1995: | Zur Fronleichnamsfeier wird erstmals eine Bühne auf der Spielwiese im Bürgerpark aufgebaut. |
1995, 4.Oktober: | Der Altar in der restaurierten Kapelle des St.-Joseph-Stifts wird konsekriert. |
1996, 1. März: | Der Osnabrücker Bischof Dr. Franz-Josef Bode und der Hildesheimer Bischof Dr. Josef Homeyer errichten das Katholische Büro Bremen als Vertretung der Katholischen Kirche bei der Bremer Landesregierung. |
1996, 20. Juni: | Die Gründung des Katholischen Büro Bremen wird mit einem Empfang im Presseclub gefeiert. |
1996, 8. November: | Zum ersten Mal findet der „Willehad-Empfang“ des Katholischen Büros Bremen mit Willehad-Vesper in der Ostkrypta des Doms und dem Willehad-Empfang im Kaminsaal des Rathauses statt. Der Vorschlag zum Willehad-Empfang kommt von Wilhelm Tacke. |
1998, Januar: | Bischof Dr. Franz-Josef Bode hält als erster katholischer Bischof auf der Eiswette die Gästerede. Bundespräsident Roman Herzog hält die Deutschland- und Bremenrede. |
1998, 11.-13. Mai: | Die Klausurtagung der Dekanatspastoralkonferenz Bremen formuliert in Stapelfeld „zwei erstrebenswerte Ziele“: |
1999, 16. März: | Die St.-Laurentius-Kirche wird abgerissen, um einem Altenpflegeheim der Caritas nebst Kapelle Platz zu machen. Zuvor haben einige Polen dagegen protestiert. Sie wollten die Kirche für die polnische Gemeinde haben. |
2000, Juli: | Durch Vermittlung des Osnabrücker Generalvikars Theo Paul kommen indische Martha-Schwestern in das Altenzentrum St. Laurentius. Sie haben ein kleines Kloster in einem Reihenhaus in der Rethemerstrasse. | |||
2000, 20. Oktober: | Bischof Dr. Franz-Josef Bode weiht die St.-Laurentius-Kapelle und das Altenheim St. Laurentius des Caritasverbandes Bremen ein. Architekt ist Ulrich Tilgner. | |||
2001, 15. Oktober: | Der erste Spatenstich für den Bau des Birgittenklosters erfolgt. | |||
2001, 20. Juni: | Die Grundsteinlegung und das Richtfest des Birgittenklosters werden am gleichen Tag begangen. Architekt ist Ulrich Tilgner. | |||
2002, 1. August: | Die Seemannsmission Stella Maris zieht vom Hafenkopf um in den Speicher XI. | |||
2002, 15. Oktober: | Bischof Dr. Franz-Josef Bode weiht das Birgittenkloster im Schnoor ein. | |||
2002/2003: | Am St.-Joseph-Stift wird der Trakt von 1878 teilweise abgerissen und durch einen Neubau mit Aufnahmebereich, OPs und Intensivstation ersetzt. Die übrigen Stationen werden sukzessive restauriert. | |||
2003, 30. November: | Die umgestaltete St.-Marien-Kirche wird mit einem feierlichen Gottesdienst wieder in Betrieb genommen. | |||
2004, 18. Mai: | Propst Ansgar Lüttel unterzeichnet die Verträge über den Ankauf des Postamts I, des ehemaligen Kaiserlichen Postgebäudes von 1875-79 und über die Erbpacht des Grundstücks an der Domsheide von der Telecom, um dort u. a. die Sekundarstufe II der St.-Johannis-Schule unterzubringen. Senator Josef Hattig sorgt im Vorstand der Post für günstige Konditionen. | |||
2005, 17. Februar: | erstmals findet die Pressekonferenz nach der Frühjahrvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Bremen statt und zwar unter dem Vorsitzenden Karl Kardinal Lehmann im Pressesaal des Rathauses. | |||
2006, 1. Januar: | Die spanische, portugiesische und kroatische Mission wird aufgelöst. | |||
2006, 20. Januar: | Das Haus Kolpingstraße 2-3 wird als Adolph-Kolpinghaus von Domkapitular Msgr. Ansgar Lüttel, dem Propst von St. Johann, seiner Bestimmung übergeben. Es beherbergt die Kindertagesstätte St. Johann, das „Haus Lea“ und eine WG der Katholischen Hochschulgemeinde Bremen. | |||
2006, 1. Februar: | Das ehemalige Kaiserliche Postamt von 1875/79, Architekt Karl Schwatlo, Berlin, und spätere Postamt 1 an der Domsheide wird von den SchülerInnen der St.-Johannis-Schule bezogen. Es wurde seit Dezember 2004 zur Schule umgebaut. Kauf und Umbau kosten 7 Mio. €. Die werden vom Bistum, vom Bonifatiuswerk und dem Katholischen Gemeindeverband aufgebracht. Letzterer verkauft deswegen das Kolpinghaus und das Haus Lea. | |||
2006, 16. Juni: | Bischof Dr. Franz-Josef Bode weiht das neue Schulgebäude im alten Postamt feierlich ein. | |||
2007, 1. Januar: | Die bis Dato 16 Pfarrgemeinden im Dekanat Bremen werden zu fünf Großgemeinden, bzw. „pastoralen Räumen“ zusammengefasst: | |||
2007, 5. Januar: | Bischof Dr. Franz-Josef Bode überreicht in einem Gottesdienst um 18 Uhr in der Propsteikirche St. Johann Vertretern der fünf pastoralen Räume die Errichtungsurkunden der neuen Pfarrgemeinden. | |||
2007, 12. März: | Die Schulstiftung St. Willehad etabliert sich und übernimmt die Trägerschaft der katholischen Privatschulen in Bremen, die bisher vom Katholischen Gemeindeverband verwaltet wurden. | |||
2008, 1. August: | Der Bremer Propst, Domkapitular Msgr. Ansgar Lüttel wird zum Personalchef des Bistums im Bischöflichen Generalvikariat in Osnabrück berufen. | |||
2008, 1. September: | Der bisherige Regens Dr. Martin Schomaker wird zum neuen Propst von St. Johann und Dechant des Dechanats Bremen ernannt. | |||
2009, 15. Mai: | Bischof Dr. Franz-Josef Bode weiht die zurückgebaute Herz-Jesu-Kirche und den Neubau des Caritas-Altenwohnheims St. Michael ein. Die von Gottfried Böhm gebaute Kirche bekommt quasi ihre alten Ausmaße zurück. Der spätere Anbau wird zur Lobby des Neubaus des Caritas-Altenwohnheims St. Michael. | |||
2009, 11. Juni: | Der Fronleichnamsgottesdienst findet wegen Regens im St. Petri Dom statt. Hauptzelebrant ist Bischof Dr. Franz-Josef Bode. | |||
2010, 9. Juni: | Die Schulstiftung St. Willehad beschließt die St.-Joseph-Schule 2014 zu schließen. Zuvor waren Pläne erörtert worden, dort ein neues Schulgebäude zu bauen. | |||
2010,17. November: | Der Kirchenvorstand der Gemeinde St. Raphael beschließt, das 1977 gebaute Gemeindezentrum St. Barbara in Arbergen mit Wirkung vom 1. August 2011 an einen privaten Bauträger zu verkaufen mit der Bedingung es abzureißen. Es soll dort privater Wohnungsbau entstehen. | |||
2011: | Es ist geplant, die St.-Nikolaus-Kirche in Gröpelingen zu einem Haus für Kinder und Familien umzubauen.
| |||
2011, 01. Mai: | Um 05:30 Uhr zerstört ein Feuer die St. Johannis Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung in Walle fast vollständig. Menschen kommen nicht zu Schaden. |
Zusammenstellung der Daten: Wilhelm Tacke.