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27.08.2010

Bürgermeister Böhrnsen begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Oberen Rathaushalle (Foto: Senatspressestelle)

Auftakt zum Runden Tisch Medienkompetenz in Bremen

Unter dem Titel „BreMeKo – Runder Tisch Bremische Medien Kompetenz“ hat die Senatskanzlei der Hansestadt am Montag, den 23. August, zu einer Auftaktveranstaltung ins Rathaus eingeladen. Rund 140 Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Institutionen waren der Einladung gefolgt.

Pressemitteilung des Katholischen Gemeindeverbandes in Bremen vom 27.08.2010

Bremen (mh). Ein Ziel des Runden Tisches soll es laut Bürgermeister Jens Böhrnsen sein, die verschiedenen Angebote im Bereich der Medienkompetenz in Bremen besser zu vernetzen und so ein zielgerichtetes und abgestimmtes Vorgehen der verschiedenen Akteure zu erreichen. Dadurch ließen sich Synergieeffekte erzielen und Kosten sparen. Zudem solle eine „Leitidee für die Vermittlung von Medienkompetenz im Land Bremen“ entwickelt werden. Der Runde Tisch dürfe kein „Laberclub“ werden, so der Wunsch des Bürgermeisters an die Teilnehmer.

Rund 30 Einrichtungen präsentierten am Vormittag schlaglichtartig ihr Engagement in Sachen Medienforschung, Medienpädagogik und praktische Medienarbeit. Verschiedene Institute der Universität Bremen waren ebenso vertreten wie Medienwerkstätten aus den Stadtteilen, die Polizei und die Stadtbibliothek. Private Medienanbieter wie RTL Nord oder Radio Energy Bremen und große Unternehmen wie Microsoft Deutschland und die Deutsche Telekom hatten eine Plattform, um ihre Angebote vorzustellen. Aber auch die Verbraucherzentrale, der Zentralelternbeirat oder der Bremer Rat für Integration kamen zu Wort. Für die Kirchen in Bremen waren Sabine Hatscher für die Bremische Evangelische Kirche und Dr. Martina Höhns für den katholischen Gemeindeverband beim  ersten Runden Tisch „BreMeKO“ dabei.

Nachmittags ging die Arbeit in sieben Arbeitsgruppen weiter. Am besten besucht waren die Gruppen „Wieso – Weshalb – Warum - Wer erklärt die Welt?“ und eine Arbeitsgruppe, die sich mit stadtteilbezogener Medienarbeit beschäftigte. Weitere Themen von Arbeitsgruppen waren Rechtsfragen im Internet, die Bedeutung der Mediennutzung für die Qualifikation in der Arbeitswelt oder der Qualitätsbegriff in den Medien. Die Arbeitsgruppen stellen ihre Ergebnisse im Januar 2011 vor, wenn der Runde Tisch zur Bremischen Medienkompetenz ein zweites Mal zusammentritt.

Ekkehart Siering, der als Referatsleiter für Medien und IT in der Senatskanzlei den Runden Tisch organisiert hat, war mit dem Auftakt sehr zufrieden: „Der Vormittag hat einen guten Ausschnitt über die Fülle der Angebote im Land Bremen gezeigt. Am Nachmittag haben die Arbeitsgruppen trotz des umfassenden Themas schnell erste Ergebnisse gefunden. Eine ganz zentrale Forderung war die Erstellung einer „Medienkompetenzkarte“ für Bremen“.

Den rasanten Wandel in der Mediennutzung hatte Siering in seinem Einleitungsreferat mit zwei Zitaten aus seiner Familie deutlich gemacht: Während seine Tochter ihn jüngst gefragt habe „Wie seid ihr denn früher ins Internet gekommen, als es noch keine Computer gab?“, hätten ihm seine Eltern die Frage gestellt „Wie kommen denn die Würmer, von denen man so viel hört, wieder aus dem Computer raus?“. Auch angesichts der demografischen Entwicklung sei es wichtig, bei der Vermittlung von Medienkompetenz alle Bürger im Blick zu haben, um eine „digitale Spaltung der Gesellschaft“ zu vermeiden.

Weitere Informationen zum Runden Tisch unter www.medienkompetenz.bremen.de.