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10.06.2011

Zwei Mauritzer Franziskanerinnen neu im Bremer Westen

Schwester Annegret und Schwester Maris helfen Menschen in Not

Pressemitteilung des Katholischen Gemeindeverbandes in Bremen vom 10.06.2011

Zwei Mauritzer Franziskanerinnen neu im Bremer Westen
Schwester Annegret und Schwester Maris wollen Menschen in Not helfen

Bremen (mh) Mit einem Familiengottesdienst in der St.-Josef-Kirche in Oslebshausen hat die katholische Pfarrei St. Marien am vergangenen Sonntag (5. Juni 2011) zwei Mauritzer Franziskanerinnen neu in Bremen begrüßt. Schwester Maris und Schwester Annegret bauen bei der St.-Josef-Kirche am Alten Heerweg einen Konvent auf, um dann für Menschen in Not im Bremer Westen da zu sein. Sie sollen in der Altenpastoral, im Frauengefängnis und in der Stadtteilarbeit tätig werden.

Die beiden Ordensfrauen gehören der „Kongregation der Krankenschwestern vom Regulierten Dritten Orden des heiligen Franziskus“ an, die ihren Hauptsitz in Münster-St. Mauritz hat. Bereits 1868 kamen die ersten Mauritzer Franziskanerinnen nach Bremen, um sich um kranke und notleidende Menschen zu kümmern. 1869 gilt als Gründungsjahr des Krankenhauses St. Joseph-Stift, in dem bis heute Mauritzer Schwestern leben. Um den beiden Neubremerinnen den Einstieg zu erleichtern und sie mit der Geschichte der Franziskanerinnen in der Hansestadt vertraut zu machen, schenkte Pfarrer Robert Wagner ihnen zur Begrüßung die Chronik der Pfarrei: „Hundert Jahre St. Marien“.

Schwester Annegret stammt aus Beverbruch im Kreis Cloppenburg und ist gelernte Altenpflegerin. Die letzten drei Jahre war sie als Gemeindeseelsorgerin im Kloster Esterwegen tätig, das 2007 auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers im Emsland errichtet wurde. Schwester Maris ist gebürtig aus Ibbenbüren im Münsterland und war als Krankenschwester in verschiedenen Krankenhäusern tätig, zuletzt in einem caritativen Seniorenzentrum in Emsbüren.

Die St. Mariengemeinde bereitete den beiden Ordensfrauen einen herzlichen Empfang. Die Schüler Anna Johanning, Franziska und Melanie Raschdorf sowie Daniel Krasson brachten als „Combo ohne Namen“ ein Willkommen-Ständchen. Gemeindereferent Boris Uroic und Andrea Johanning vom Pfarregemeinderat überreichten den Franziskanerinnen einen „Wunschbaum“ und der Schulleiter der St.-Joseph-Schule, Arnold Jahnke, schenkte zwei Bremen-Bücher, die den Ordensfrauen das Einleben in der neuen Umgebung erleichtern sollen. Die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Ulrike Kehlbeck-Staats, überreichte Bremer Spezialitäten in kulinarischer Form.

 

Bild (Hermann Sandkühler):
Gruppenfoto von links nach rechts: Diakon Michael Wiegandt, Schwester M. Maris, Gemeindereferent Boris Uroic, Schwester M. Annegret, Diakon Matthias P. Brauer, Pastoralreferent Johannes Gebbe, Pfarrer Robert Wagner, Pastor Martin Luttmann, Dr. Knut Kehlbeck, Andrea Johanning, Holger Albers, Ulrike Kehlbeck-Staats, Peter Johanning (Mitglieder von Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat), Schulleiter Arnold Jahnke.