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1 Thess 5,21

07.07.2011

Von der Jugendarbeit in die Rente

Uli Frömbgen in den Ruhestand verabschiedet

Pressemitteilung des Katholischen Gemeindeverbandes in Bremen vom 07.07.2011

35 Jahre katholische Jugendarbeit in Bremen

Bremen (mh) Über 35 Jahre war er das Gesicht der katholischen Jugendarbeit in Bremen, davon 33 Jahre beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Heute wurde Uli Frömbgen im Alter von 65 Jahren als „dienstältester Jugendreferent“ in den Ruhestand verabschiedet.

Die Aus- und Fortbildung von Gruppenleitern, die Organisation von Jugendfreizeiten und der internationale Jugendaustausch gehörten ebenso zu den Aufgaben des Sozialpädagogen wie die Arbeit mit jugendlichen Migranten und die Jugendsozialarbeit. Besonders am Herzen lag dem Vater von vier Kindern die gute Vernetzung mit anderen Trägern der Jugendarbeit, wie der evangelischen Jugend, dem Landessportbund und dem Bremer Jugendring, deren Vertreter zur Verabschiedung gekommen waren.

Für Propst Dr. Martin Schomaker zeichnen die kirchliche Jugendarbeit drei Dinge aus: Sie mache ein „personales Angebot“. Sie beschränke sich nicht auf den binnenkirchlichen Raum sondern sei als Jugendsozialarbeit offen für alle Jugendlichen unabhängig von ihrem Glauben. Und sie erkenne Jugendliche als „innovative Kräfte“ an und gebe ihnen Raum in der Kirche, so Schomaker bei der Verabschiedung im AtriumKirche.

Hartmut Milter, Vorsitzender des Trägerwerkes des BDKJ im Land Bremen, würdigte das besondere Charisma von Frömbgen: „Er kann einfach gut mit Kindern und Jugendlichen umgehen und ist deshalb bis zur Rente im Jugendbereich geblieben“. An die Kirchen und die senatorische Behörde appellierte er, weiter in die Jugendarbeit zu investieren. Für Rüdiger Lauterbach und Eva Maria Haverland vom Jugendmigrationsdienst des Caritasverbandes Bremen-Nord war Frömbgen eine „Institution in der Jugendarbeit in Bremen“. Die Zusammenarbeit mit ihm sei „gut, verlässlich, kreativ und unkompliziert gewesen“. Andreas Egbers-Nankemann aus der Pfarrei St. Raphael im Bremer Osten sprach vielen aus dem Herzen als er formulierte: „Der Satz „nichts ist unmöglich“ passt am besten zu Uli Frömbgen“, der sich weder von falsch betankten noch von liegengebliebenen Bullis aus der Ruhe bringen lasse.

Zu den Gästen gehörten auch Petra Frings von der senatorischen Behörde aus dem Bereich Kinder- und Jugendförderung, Gaby Benckert von der Daniel-Schnakenberg-Stiftung, Christine Geithe vom Dekanatsjugendbüro Bremen, Christian Schubert von der DPSG, Kai Olaf Jünemann von der christlichen Arbeiterjugend und Frömbgens Nachfolger beim BDKJ Jan Christoph Peters mit seinem Kollegen Jan Gantevoort.

Bild (Martina Höhns)
Abschied von Uli Frömbgen nach 35 Jahren Jugendarbeit:
Von links nach rechts: Helmut Helken vom Landessportbund, Eva Maria Haverland vom Jugendmigrationsdienst, Jens Oppermann vom Bremer Jugendring, Uli Frömbgen, Stefan Hirsch vom Bremer Jugendring, Christine Geithe vom Dekanatsjugendbüro und Uli Ruback von der Evangelischen Jugend Bremen.