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29.01.2012

Teilnehmer Friedensgebet 2011 / (c) Dr. Martina Höhns

Friedensgebet 2011 / (c) Dr. Martina Höhns

Versöhnung und Vergebung

7 Religionen beten für den Frieden

Bremen (mh) Versöhnung und Vergebung sollten nach den Worten von Christiane Noltenius im Zentrum des 15. Friedensgebetes der Religionen stehen, das heute in der oberen Rathaushalle in Bremen stattfand. Noltenius begrüßte im Namen des Interreligiösen Arbeitskreises „Religionen beten“ gut 200 Gäste, die gemeinsam ein Zeichen für den Frieden setzen wollten.

In Vertretung für den erkrankten Bürgermeister Jens Böhrnsen betonte Dr. Helmut Hafner aus der Senatskanzlei die Bedeutung des Dialogs zwischen den Religionen für das friedliche Zusammenleben einer Gesellschaft. Religionen könnten helfen, eine friedlichere Welt zu schaffen, weil für sie menschliche Beziehungen, Wertschätzung und Mitgefühl eine große Rolle spielten. Gleichzeitig warnte Hafner davor, das Gewaltpotential zu leugnen, das Religionen inne wohne, wenn sie sich absolut setzten und nur ihre eigene Wahrheit anerkennen. Religionen würden jedoch wesentlich dazu beitragen, Respekt vor der unantastbaren Würde eines jeden Menschen zu lehren: „Religionen helfen mit, unser Gefühl für die Heiligkeit und Kostbarkeit eines jeden Lebens anzuerkennen“, so Hafner.

In alphabetischer Reihenfolge trugen Aleviten, Bahai, Buddhisten, Christen, Vertreter des Hinduismus, des Islam und des Judentum Texte und Gebete vor. Musikalisch wurde die Veranstaltung von dem Percussionisten Otto Maier mit gestaltet, der auf einem „Hang“, einer Schweizer Weiterentwicklung der karibischen Steeldrum, meditative Klänge zu Gehör brachte.

Nach den Worten von Christiane Noltenius ist das Bremer Friedensgebet der Religionen eine bundesweit einzigartige Veranstaltung.

Pressemitteilung des Katholischen Gemeindeverbandes in Bremen vom 29.01.2012