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06.01.2012

Sternsinger im Bremer Rathaus / (c) Dr. Martina Höhns

Alle Bilder: Dr. Martina Höhns

Sternsinger 2012 / (c) Dr. Martina Höhns
Sternsingergruppe 2012 / (c) Dr. Martina Höhns
Sternsinger haben ihre Wünsche für andere Kinder aufgeschrieben / (c) Dr. Martina Höhns
Eine Schatztruhe / (c) Dr. Martina Höhns
Sternsinger schreibt Segensspruch an Rathaustür / (c) Dr. Martina Höhns

(c) Dr. Martina Höhns

Sternsinger pochen auf Kinderrechte

150 kleine Könige im Rathaus

Pressemitteilung des Katholischen Gemeindeverbandes in Bremen vom 06.01.2012

150 kleine Könige bei Bürgermeister Böhrnsen im Rathaus

Bremen (mh) Über 150 Sternsinger haben heute im Rathaus mehr Rechte für Kinder in der ganzen Welt gefordert. Unter dem Motto „Klopft an Türen, pocht auf Rechte“ waren die Mädchen und Jungen aus sechs katholischen Pfarreien aus Anlass der 54. Aktion „Dreikönigssingen“ bei Bürgermeister Jens Böhrnsen zu Gast.

Böhrnsen dankte den Sternsingern, dass sie sich für die Rechte anderer Kinder einsetzen und nicht nur an sich selbst denken. Er wünschte Ihnen, dass viele Bremerinnen und Bremer ihnen in den nächsten Tagen ihre Türen öffnen und auch ihre Portemonnaies aufmachten, um für die Hilfsprojekte der weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder Geld zu spenden. Im vergangenen Jahr sammelten die Sternsinger bundesweit rund 41,8 Millionen Euro mit denen 2100 Projekte unterstützt wurden.

Die Kinder hatten sich in ihren Pfarreien in den letzten Wochen intensiv mit der Situation von Kindern in Nicaragua beschäftigt, dem Beispielland der diesjährigen Aktion „Dreikönigssingen“. Jetzt hatten sie Plakate und Schatullen mitgebracht, auf denen sie die Kinderrechte festgehalten hatten, die in Nicaragua, Bremen und der ganzen Welt gelten sollten.

Für die Kinder aus der Pfarrei St. Raphael im Bremer Osten waren Liebe, Friede und Bildung besonders wichtig. Die Sternsinger aus der Pfarrei St. Franziskus im Bremer Süden hatten neben vielen anderen Dingen Kleidung, Taschengeld und Schutz vor Gewalt auf ihr Plakat geschrieben. Wasserleitungen, Nahrung und Spielzeug waren für die Jungen und Mädchen aus der Pfarrei St. Johann aus der Innenstadt und aus Hastedt wichtig. Zudem warnten sie vor der Droge Klebstoff, von der viele Kinder in armen Ländern abhängig werden.

Das orange Plakat der Pfarrei St. Marien aus dem Bremer Westen wies auf die Notwendigkeit von sauberer Luft, von Medikamenten und einer funktionierenden Kanalisation. Die Kinder aus der St. Mariengemeinde in Bremen-Blumenthal hatten „warmes Bett“, Zuneigung sowie Glauben und Kirche auf ihr Plakat geschrieben. Das Poster der Pfarrei St. Katharina in Schwachhausen und Horn enthielt unter anderem den Wunsch nach Familie und Freunden, nach Arbeit und Geld sowie nach Schule, Glauben und Gesundheit.

Den lateinischen Segenswunsch 20*C+M+B+12 „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ hat in diesem Jahr die neunjährige Judith Kehlbeck aus der Pfarrei St. Marien mit Kreide an die Rathaustür geschrieben.

Die Band Bendigo sorgte besonders mit dem Sternsinger-Rap für gute Stimmung, dessen Refrain zum Schluss alle Kinder auswendig kannten: „Klopft an Türen! Pocht auf Rechte! Wir sind die Sternsinger! Wir setzen uns ein für die Kinder dieser Welt. Helft alle mit, denn jeder Einsatz zählt!“.

Weitere Informationen über die Aktion Dreikönigssingen finden Sie in unserer Pressemitteilung vom 28.12.2011 sowie auf der Internetseite www.sternsinger.org/pressedownload.html.

Bilder (Martina Höhns): Die neunjährige Judith schreibt den Segen an die Rathaustür; Sternsinger im Rathaus am 06.01.2012