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Da sahen sie,

dass der Stein vom Grab

weggewälzt war.

Lk 24,2

26.01.2016

Friedensgebet 2016 / Fotos: Kath. Gemeindeverband - Christoph Brüwer

„Wir können etwas tun für den Frieden“

Religionen beten für den Frieden im Bremer Rathaus

Die Bitte, die Menschen auf den Weg des Friedens zu führen, stand im Zentrum des interreligiösen Friedensgebets am 17. Januar in der Oberen Rathaushalle in Bremen. Die verschiedenen Glaubensgemeinschaften stellten mit Gebeten, Liedern und Vorträgen ihre Religion und ihr Verständnis von Frieden vor.

Rüdiger With, Pastor in der katholischen Kirchengemeinde St. Raphael in Bremen und Mitorganisator des Friedensgebetes, begrüßte die rund 200 Teilnehmer und führte durch die Veranstaltung. Er ermutigte die Zuhörer, sich aktiv für den Frieden einzusetzen: „Wir können etwas tun für den Frieden.“ Die Religionsgemeinschaften trugen in alphabethischer Reihenfolge nacheinander ihre Gebete und Vorträge vor. Jede Religion konnte so schweigend, schauend und zuhörend erleben, wie andere ganz anders beten.

In Vertretung für Bürgermeister Carsten Sieling begrüßte Helmut Hafner von der Senatskanzlei die Gäste und Besucher in der Oberen Rathaushalle. Er blickte auf das vergangene Jahr und die schrecklichen Bilder von Anschlägen, brennenden Flüchtlingsheimen und hasserfüllten Gesichtern zurück. Er zeigte sich aber auch erfreut über die große Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge in Bremen. Integration sei für ihn eine gemeinsame Anstrengung von Einheimischen und Zugewanderten, um die Gesellschaft zu verändern, so Hafner.

Neben Vertretern der Aleviten, der Bahá’í-Religion, des Buddhismus, des Christentums, des Hinduismus und des Judentums war am 17. Januar zum ersten Mal auch die Religionsgemeinschaft der Jesiden beim Friedensgebet vertreten. Für die musikalische Gestaltung sorgte die Violinistin Milva Hosty.

Bremen (cb) Pressemitteilung des Katholischen Gemeindeverbandes im Bremen vom 21.01.2016.