Aktuelle Mitteilungen

Aktuelle Mitteilungen

Meine Seele

preist den Herrn.

Magnifikat

03.03.2016

Valentina Carroccia und Theresa Feidicker mit ihrem Werk „…. lebe die Freiheit …“ / Bilder: Kath. Gemeindeverband Bremen - Dr. Martina Höhns

Philip Frieling und Rieke Sönksen mit ihrer Arbeit „Lebensweg“

Modelle des Studentenwohnheims der Zukunft von Schülern der St.-Johannis-Schule

Freiheit, Fernweh, Lebensweg, Studentenwohnheim der Zukunft

Vernissage der Kunstkurse der St.-Johannis-Schule

Die Titel der Kunstwerke sprechen für sich: „Freiheit“, „Fernweh“, „Lebensweg“, „Ziel in Sicht“, „Die tragende Kraft“, „Erfolg und Risiko“ oder „Zusammen sind wir stark“. So hatten die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse der St.-Johannis-Schule ihre Werke genannt, die sie im vergangenen halben Jahr in dem Projekt „Skulptur und Plastik“ erarbeitet haben. Im Kunstkurs der 12. Klasse stand das Thema „Architektur“ im Mittelpunkt. Konkret sollten die Schülerinnen und Schüler Modelle für das Studentenwohnheim der Zukunft entwerfen.

Gemeinsam haben beide Kunstkurse mit ihren Lehrerinnen Monika Evers und Stefanie Neumann am Abend des 1. März zu einer Vernissage in den Willehad-Saal eingeladen, um ihre Arbeiten zu präsentieren. Musikalisch unterstützt wurden sie dabei von den Musikkursen aus dem 12. Jahrgang.

Valentina Carroccia und Theresa Feidicker haben ihr Werk „…lebe die Freiheit…“ genannt. „Der Mensch, der über einer Schlucht schaukelt, hat Vertrauen in sich selbst und ist mutig, auch ein Risiko einzugehen“, beschreibt Valentina ihr Werk. Auch Rieke Sönksen und Philip Frieling haben erst den porösen Ytong-Stein mit Säge, Hammer, Meißel und Feile bearbeitet, bevor sie aus Draht und Pappmaché eine Figur geformt und mit Kupferfarbe veredelt haben. „Lebensweg“ heißt ihr Werk. „Es beschreibt unsere Situation“ sagt Philip: „Bisher war unser Weg eher beschaulich, aber bald müssen wir uns entscheiden: wollen wir eher die steile Wand erklimmen oder die schmale Treppe nehmen?“.

Dominik Szillus und Leonardo Carnaz Pelicano haben ihr Modell für das Studentenwohnheim der Zukunft unter das Motto gestellt „In der Natur gemeinsam und bescheiden leben“. Bevor die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Vorstellungen von einem idealen Studentenwohnheim umgesetzt haben, hatten sie mit Wolfgang Hübschen vom Bund Deutscher Architekten ein Studentenwohnheim besichtigt: das von Hübschen entworfene Studentenwohnhaus The Fizz auf dem Gelände der Universität Bremen. Dabei wurden den Schülerinnen und Schülern klar, dass neben Licht in den Räumen und einer möglichst guten Lage auch auf die Rohstoffauswahl beim Bau geachtet werden muss, damit die Bauten umweltfreundlich sind. Und auch der Preis muss stimmen, damit eine Idee rentabel ist und umgesetzt werden kann.

Den Kunstlehrerinnen war es wichtig, dass im Kunstunterricht ein Lebensgefühl oder ein Lebensthema ausgedrückt werden kann. Die Schülerinnen und Schüler haben die Erfahrung gemacht, dass durch die Verbindung mehrerer Elemente etwas Neues entsteht. Deshalb lautete das Oberthema auch „1+1=2?“. „Die Schüler haben erlebt, dass im Arbeitsprozess Schwierigkeiten auftauchen, mit denen man anfangs nicht gerechnet hat. Sie mussten nach alternativen Lösungen suchen und Kompromisse eingehen“ sagen Monika Evers und Stefanie Neumann, die die Vernissage ebenso wie ihre Schüler genossen haben.

Bilder (Martina Höhns):

  • Valentina Carroccia und Theresa Feidicker mit ihrem Werk „…. lebe die Freiheit …“;
  • Philip Frieling und Rieke Sönksen mit ihrer Arbeit „Lebensweg“;
  • Modelle des Studentenwohnheims der Zukunft von Schülern der St.-Johannis-Schule.

Bremen (mh) Pressemitteilung des Katholischen Gemeindeverbandes in Bremen vom 02.03.2016.