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22.04.2016

Hans Koschnick mit Frau und Pfr. i. R. Adelbert Keilus beim Sommerfoyer 2011 / Foto: Kath. Gemeindeverband - Dr. Martina Höhns

Brückenbauer, Menschenfreund und Hanseat

Katholischer Gemeindeverband in Bremen trauert um Hans Koschnick

Der Katholische Gemeindeverband in Bremen trauert um Bremens langjährigen Bürgermeister Hans Koschnick, der am 21. April im Alter von 87 Jahren gestorben ist.

Mit Hans Koschnick geht ein großer Politiker, der sich mit ganzem Herzen für Frieden und Versöhnung eingesetzt hat. Durch seine Glaubwürdigkeit und Gradlinigkeit, seine Menschenfreundlichkeit und seinen Humor hat er nicht nur bei den Bremerinnen und Bremern, sondern darüber hinaus im In- und Ausland hohes Ansehen und Respekt genossen.

Hans Koschnick war ein Mann klarer und offener Worte, ohne jedoch sein Gegenüber zu verletzten oder zu brüskieren. Sein politisches und gesellschaftliches Wirken war stets geprägt von der Sorge um das Wohl der Menschen.

„Wir haben Hans Koschnick als überzeugten Christen und Brückenbauer zwischen den Konfessionen erlebt, der sich für das friedliche Miteinander und die Versöhnung eingesetzt hat“, sagte Dr. Martina Höhns, Pressesprecherin des Katholischen Gemeindeverbandes in Bremen. „Seine Treffen mit dem damaligen Propst August Sandtel in den 1960er und 1970er Jahren waren legendär und haben viel dazu beigetragen, dass sich die Katholiken in Bremen aus ihrer Isolation herausbewegt haben“, so Höhns. „Das Wirken von Hans Koschnick hat Spuren hinterlassen, die über seinen Tod hinaus sichtbar bleiben. Er wird uns allen unvergessen bleiben. Unser besonderes Mitgefühl gilt seiner Frau Christine, seiner Familie und allen, die um ihn trauern“.

Bremen (mh) Pressemitteilung des Katholischen Gemeindeverbandes in Bremen vom 21.04.2016.