Aktuelle Mitteilungen

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Ich bin das Brot
des Lebens.

Joh 6,48

08.11.2016

Sterben auf dem „Weg der Hoffnung“

Ökumenisches Gebet gegen die Gleichgültigkeit

In einem ökumenischen Gedenken erinnert die Gemeinschaft Sant’Egidio am 15. November um 19.30 Uhr in der Propsteikirche St. Johann im Schnoor an die Namen und Schicksale von Flüchtlingen, die auf der Flucht nach Europa gestorben sind. Gemeinsam mit katholischen und evangelischen Gemeinden soll so ein Zeichen gegen das Vergessen und die sich verbreitende Gleichgültigkeit gesetzt werden. Musikalisch wird das Gedenken vom Chor der Bremer St. Thomas-Gemeinde begleitet.

Laut Sant’Egidio seien allein in den ersten sieben Monaten dieses Jahres mehr als 3.000 Menschen bei ihrer Flucht über das Mittelmeer ertrunken. Insgesamt seien seit 2014 über 10.000 Flüchtlinge auf dem Meer gestorben und die Zahl der toten Flüchtlinge in der Sahara liege noch weit darüber. Die Gemeinschaft Sant’Egidio hat Namen und Schicksale von Menschen gesammelt, die auf „Weg der Hoffnung“ gestorben sind. Zum ökumenischen Gebet eingeladen sind alle, um ein gemeinsames Zeichen gegen das Vergessen und die Gleichgültigkeit zu setzen. Besonders eingeladen sind alle Flüchtlinge in der Stadt, die um Angehörige und Freunde trauern. Weitere Informationen bei Dr. Martin Schürenberg, kmsch@remove-this.online.de und unter www.santegidio.org.

Die Gemeinschaft Sant’Egidio ist 1968 in Rom durch eine Jugendinitiative entstanden und heute eine Laienbewegung mit mehr als 60.000 Mitgliedern in über 70 Ländern. Die Gemeinschaft setzt sich für die Weitergabe des Evangeliums und den Dienst an den Armen ein. Grundlage für die Spiritualität von Sant’Egidio sind Gebet, Weitergabe des Evangeliums, Freundschaft mit den Armen, Ökumene und Dialog.

Bremen (cb) Pressemitteilung des katholischen Gemeindeverbandes in Bremen vom 03.11.2016.