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Magnifikat

28.10.2016

Schwester Regulinde feiert Diamantenes Ordensjubiläum

Gefeiert wird in Thuine und in Bremen

Schwester Regulinde Besten hat am Samstag, den 15. Oktober ihr Diamantenes Ordensjubiläum gefeiert. Die Feier fand im Mutterhaus der Thuiner Franziskanerinnen in Thuine statt. Am 1. November wird in Bremen nachgefeiert: mit einem Abendgottesdienst am Hochfest Allerheiligen um 18.00 Uhr in der Propsteikirche St. Johann und einem anschließenden Empfang im AtriumKirche (Hohe Str. 7) im Schnoor.

Schwester Regulinde wurde 1933 auf einem Bauernhof in Altendorf-Ulfkotte, heute ein Stadtteil von Dorsten bei Recklinghausen, geboren. Als sechstes und jüngstes Kind erlebte sie eine behütete Kindheit, die aber bald von Kriegserlebnissen überschattet wurde. „Ich wurde während des Zweiten Weltkrieges eingeschult und das hat den Unterricht ziemlich beeinträchtigt“, erzählt die heute 83 Jährige.

Als sie mit fünfzehn aus der Schule kam lernte sie über eine Anstellung in der Küche der Georgsvilla in Bad Pyrmont die Gemeinschaft der Franziskanerinnen von Thuine kennen. „Ich habe gemerkt, dass mich das Ordensleben anspricht. Ein Leben ganz für Gott, das war es, was ich wollte“, sagt Schwester Regulinde heute. Mit zwanzig ist sie in den Orden eingetreten und hat 1956 ihre Ordensgelübde abgelegt. Diesen Schritt hat sie bis heute nicht bereut.

In der Ordensgemeinschaft hat sie eine Ausbildung zur Hauswirtschaftsleiterin in Paderborn und eine Ausbildung zur Diätassistentin in Harderberg bei Osnabrück absolviert. Über 48 Jahre hat sie dann die Krankenhausküche im Elisabeth-Krankenhaus in Thuine geleitet. Gemeinsam mit 14 Mitarbeiterinnen hat sie dafür gesorgt, dass die Patienten und das Personal gut, gesund und abwechslungsreich versorgt wurden. Dabei hat ihr die Liebe zu gesunden Lebensmitteln sehr geholfen.

Seit 2006 lebt Schwester Regulinde im Konvent der Thuiner Franziskanerinnen im Bremer Schnoor. Nach der langen Zeit mit sehr viel Arbeit und Verantwortung in der Krankenhausküche, sehnte sie sich nach mehr Zeit für das Gebet. Und das habe sie in Bremen gefunden. Und doch bleibt ihr noch genügend Zeit um als „gute Seele“ ehrenamtlich im AtriumKirche mitzuarbeiten, ihre Mitschwestern Schwester Francis, Schwester Judith und Schwester Patrick gesund und abwechslungsreich zu bekochen und ein offenes Ohr und ein Lächeln für alle Menschen zu haben.

Pressemitteilung des Katholischen Gemeindeverbandes in Bremen vom 07.10.2016.

Bild (Martina Höhns): Schwester Regulinde Besten feiert ihr Diamantenes Ordensjubiläum.