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Da sahen sie,

dass der Stein vom Grab

weggewälzt war.

Lk 24,2

03.11.2017

Laternen / Foto: Martin Manigatterer - pfarrbriefservice.de

Laternenumzüge und Martinsspiele für Klein und Groß

Katholische Gemeinden laden zum Fest des Heiligen Martin ein

Bremen (sm) Am 11. November feiert die katholische Kirche das Fest des Heiligen Martin. Um diesen Termin herum laden viele katholische Kirchengemeinden in Bremen zu Martinsumzügen und Martinsspielen ein:

In Bremen-Mitte (Pfarrei St. Johann):
In St. Johann (Hohe Str. 2): Mit dem Kindergarten St. Johann wird St. Martin am 13. November um 16.30 Uhr in der Propsteikirche St. Johann gefeiert. Nach einem Wortgottesdienst ziehen die Kinder mit Laternen und einem Pferd durch den Schnoor und enden auf dem Schulhof der St.- Johannis-Grundschule, wo der Abend bei Feuer, Martinsgänsen und warmen Würstchen ausklingt.

In St. Elisabeth (Suhrfeldstr. 159): Mit dem Kindergarten St. Elisabeth wird St. Martin am 10. November um 16.30 Uhr in der Kirche St. Elisabeth gefeiert. Auch hier beginnt der Abend mit einem Wortgottesdienst, dann ziehen die Kinder mit Pferd und Laternen durch die Straßen und enden im Gemeindehaus von St. Elisabeth wo sie ein Feuer, Getränke und Würstchen erwarten.

Im Bremer Westen (Pfarrei St. Marien):
In St. Nikolaus (Beim Ohlenhof 19): Die Kita St. Nikolaus und die Gemeinde feiern am 10. November, den Martinstag gemeinsam. Beginn ist um 17 Uhr draußen mit einem kurzen Wortgottesdienst und dem Martinsspiel.

In St. Marien (St.-Magnus-Str. 2): Zum Fest des Hl. Martin am 11. November 2017 laden die Pfarrgemeinden St. Marien und St. Wilhadi zu einem gemeinsamen Martinsumzug und anschließendem Martinsspiel ein. Der Umzug startet um 17.00 Uhr auf dem Kirchplatz der St. Marien-Gemeinde am Steffensweg. Er wird von St. Martin hoch zu Ross angeführt. Der Martinsumzug endet auf dem Platz zwischen den Kirchen St. Marien und Wilhadi. Dann führen Kinder der St.-Marien-Grundschule das Martinsspiel auf. Anschließend findet noch ein gemütliches Beisammensein mit gebackenen Martinsgänsen, warmen Getränken und Würstchen statt.

Im Bremer Osten (Pfarrei St. Raphael):
In St. Godehard in Hemelingen (Godehardstr. 25): Am 12. November findet für die Kinder um 9.30 Uhr im Gemeindehaus die Kinderkirche statt. Die Kinder können zu diesem Sonntag gerne eine Laterne mitbringen. Nach dem Gottesdienst sind alle Gemeindemitglieder zur Martinsfeier in den Gemeindesaal eingeladen.

In St. Thomas in Blockdiek (Grenzwehr 61): Am 14. November um 17 Uhr beginnt die Feier in der Kirche, bevor der Umzug mit Laternen startet.

In St. Antonius in Osterholz (Oewerweg 40/42): Am 13. November um 17 Uhr findet eine Martinsfeier in der Kirche statt mit anschließendem Laternenumzug.

Im Bremer Süden (Pfarrei St. Franziskus):
In St. Hildegard (Alfred-Faust-Str. 45): Am Freitag, den 10. November feiert der Kindergarten St. Hildegard zusammen mit der Kirchengemeinde das Martinsfest. Los geht es um 16.30 Uhr mit einem Wortgottesdienst in der Kirche, danach findet der gemeinsame Laternenumzug statt. Den Abschluss bildet ein kleiner Stehimbiss mit Bockwürstchen und heißen Getränken am Feuerkorb auf dem Kirchenvorplatz.

In St. Pius (Willakedamm 6): Kirchengemeinde, Schule und Kita St. Pius laden alle Kinder und Familien herzlich ein, den Gedenktag des heiligen Martin von Tours zu feiern. Die Feier beginnt am 10. November um 16.30 Uhr in der Piuskirche mit einem Wortgottesdienst. Anschließend ziehen alle singend mit den Laternen durch Huchting, um sich danach am Martinsfeuer mit Keksen und heißem Saft zu stärken.

Im Bremer Nord-Osten (Pfarrei St. Katharina):
In St. Georg (Ledaweg 2a in Horn): Am 12. November um 17.00 Uhr beginnt die ökumenische Martinsfeier in der Kirche St. Georg mit einem kurzem Gottesdienst, anschließend findet der Martinsumzug zur evangelischen Kirche Horn (gegenüber Lestra) statt. Bitte eigene Laternen mitbringen.

In St. Ursula (Schwachhauser Heerstr. 166): Am 10. November beginnt die ökumenische Martinsfeier um 16.30 Uhr mit einem Wortgottesdienst im der Kirche St. Ursula, anschließend findet der Laternenumzug mit Blechbläsern zum Gemeindehaus von Unser Lieben Frauen (H.-H. Meier-Allee 40A) statt. Dort klingt der Abend mit einer kleinen Stärkung aus. Bitte eigene Laternen mitbringen.


Weitere Informationen in den Pfarrbüros der Kirchengemeinden:
Propsteigemeinde St. Johann, Tel.: 0421/3694115
St. Marien, Tel.: 0421/ 62009020
St. Raphael, Tel.: 0421/4673913
St. Franziskus, Tel.: 0421/80956210
St. Katharina, Tel.: 0421/214592

 

Um das Martinsfest herum haben sich viele Bräuche entwickelt: Kinder mit Martinslaternen bilden einen Martinszug, es gibt eine Martinsgans, Martinsgebäck und Martinswein und hin und wieder wird auch heute noch ein Martinsfeuer entzündet.

Martin von Tours war der Überlieferung nach im vierten Jahrhundert Offizier in der römischen Armee, bevor er zum Christentum übertrat und die Armee verließ. Er lebte als Einsiedler, Mönch und Klostergründer und wurde später zum Bischof von Tours berufen. Er starb am 8. November 397. Der Tag seiner Beerdigung, der 11. November, wurde sein Gedenktag. Martin erlangte Berühmtheit als Missionar und Wundertäter und wird häufig als Reiter auf einem weißen Pferd dargestellt.

Die Laternen und Leuchten, die zum Martinsfest in einem Umzug durch die Straßen getragen werden, sollen symbolisch Licht ins Dunkel bringen, ähnlich wie die Martinsfeuer, die mancherorts entzündet werden. Zum Martinsumzug gehört oft auch eine als Heiliger Martin verkleidete Person auf einem Schimmel, die ihren Mantel zerteilt und an einen „Bettler“ gibt. Dies verweist auf eine Legende aus dem Leben des Martin von Tours: Als Soldat teilte der ungetaufte Martin aus Nächstenliebe seinen Mantel mit dem Schwert und gab eine Hälfte einem frierenden Bettler. Später erschien ihm Christus mit dem Mantelstück im Traum.

Das Essen der Martinsgans hängt mit dem Aufbrauchen der Lebensmittelvorräte vor Beginn der adventlichen Fastenzeit und dem Winter zusammen. Der Martinstag bezeichnete das Ende des bäuerlichen Wirtschaftsjahres und den Termin für die Pachtzahlung, die häufig durch „Martinsgänse“ beglichen wurden.  Es gab somit einige Gründe für ein Festmahl, zu dem oft auch der erste Wein der Saison, der Martinswein, probiert wurde. 

Pressemitteilung des Katholischen Gemeindeverbandes in Bremen vom 03.11.2017