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1 Thess 5,21

09.08.2018

Ausstellung / Bild: friedensbildung.de

„Frieden geht anders! Alternativen zum Krieg"

Ausstellung ab 13. August in Bremen

Können Worte Kriege beenden? – In Mosambik hat das dank allparteilicher Konfliktvermittler funktioniert.

Hat auch Kleingeld Macht, gewaltsame Unterdrückung zu beenden? – Ja, wie das Beispiel Südafrika zeigt, wo der Boykott südafrikanischer Produkte und Wirtschaftssanktionen zum Ende der Apartheid beitrugen.

Und können Lieder die Welt verändern? – Die „Singende Revolution“ in den baltischen Ländern hat gezeigt, dass der gewaltfreie Weg in die Freiheit möglich ist.


Drei von insgesamt elf Beispielen aus der Ausstellung „Frieden geht anders!", die ab kommenden Montag, 13. August, im Evangelischen Informationszentrum Kapitel 8 (Domsheide 8) und im Franziskussaal in der katholischen Propsteikirche Sankt Johann im Schnoor zu sehen ist.

In 31 Kriegen oder bewaffneten Konflikten (Stand 2017) sterben und leiden weltweit Jahr für Jahr unzählige Menschen. Krieg bedeutet Mord, Vergewaltigung, Völkerrechtsbrüche, Hunger und Tod in den Krisenregionen von Somalia, über den Kongo, von Afghanistan über Syrien bis in die Ukraine. Viele dieser Konflikte sind schon aus den Schlagzeilen verschwunden, andere spüren wir hautnah, weil betroffene Menschen zu uns nach Europa fliehen und bei uns Schutz suchen.

Krieg hat in unserer Welt allzu oft das letzte Wort, wenn Politik und Diplomatie versagt haben – und bietet doch nie eine Lösung. Die Ausstellung „Frieden geht anders!“ hinterfragt die fatale Logik des Krieges, indem sie gewaltfreie Wege der Konfliktlösung an konkreten Beispielen aus unterschiedlichen Welt-Regionen vorstellt: Wie lässt sich eine Eskalationsspirale verhindern oder mit gewaltfreien Methoden beenden?

Die vom Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) entwickelte Ausstellung richtet sich vor allem an Jugendliche ab 15 Jahren, aber auch an Erwachsene. An vier Medienstationen mit Touchscreens können sich Besucherinnen und Besucher Video- und Audiodateien abspielen, die die Inhalte der Schautafeln vertiefen. Für Lehrerinnen und Lehrer gibt es unter http://friedensbildung.de Unterrichtsmaterial, z.B. Planspiele, mit denen sie mit Schülerinnen und Schülern den Ausstellungsbesuch begleiten und vertiefen können.


Achtung Eröffnungs-Termin!
Am Montag, 13.8., 18 Uhr wird die Ausstellung im Kapitel 8 durch Pastor Renke Brahms, Schriftführer der Bremischen Evangelischen Kirche, und Propst Dr. Martin Schomaker von der katholischen Kirche Bremens eröffnet.

Öffnungszeiten der Ausstellung
Zwischen dem 13. August bis 7. September: Mo-Fr von 11-17 Uhr und Sa 11-14

Ausstellungsorte
Evangelisches Informationszentrum Kapitel 8 (Domsheide 8) & Franziskussaal in der katholischen Propsteikirche Sankt Johann im Schnoor

Weitere Infos zur Ausstellung
http://friedensbildung.de

Ansprechpartner für Rückfragen:
Pastor Dittmar Schütt, Friedensbeauftragter der Bremischen Evangelischen Kirche pastor.schuett@remove-this.kirche-bremen.de, Telefon 0421/ 45 81 49 80