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1 Thess 5,21

18.01.2018

Erinnern an die Opfer von Auschwitz

Schoah-Gedenken im Rosenak-Haus am 29. Januar

Bremen (mh). „Schweigen ist verboten. Sprechen ist unmöglich“: Dieses Zitat von Elie Wiesel ist das Motto für die Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Opfer von Auschwitz, zu der die Internationale katholische Friedensbewegung Pax Christi am Montag, den 29. Januar um 18:00 Uhr einlädt in die Gedenkstätte im Rosenak-Haus in der Kolpingstraße 7 im Bremer Schnoor. Es werden Texte von Sinti und Roma vorgetragen, die die Vernichtung überlebt haben und es wird mit Musik und Stille an die Opfer des Holocaust erinnert.

Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager in der südpolnischen Stadt Auschwitz (Oswiecim) bei Krakau durch sowjetische Truppen befreit. Hier wurden zwischen 1940 und 1945 mehr als eine Million Menschen umgebracht, die meisten von ihnen Juden. Seit 1996 wird in Deutschland am 27. Januar offiziell der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. 2005 beschloss auch die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN), den Tag international zum Holocaust-Gedenktag zu machen.

Pax Christi ist eine internationale ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche, die nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden ist. In der Tradition der Friedenslehre des Zweiten Vatikanischen Konzils macht sie das Friedenszeugnis der Kirche deutlich und sucht das Gespräch mit anderen religiösen Traditionen.

Weitere Informationen bei Johannes Gebbe unter Tel.: 0421/62 00 90 23.

Pressemitteilung des Katholischen Gemeindeverbandes in Bremen vom 18.01.2018