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07.02.2017

Monsignore Klaus Plate / Foto: Kath. Gemeindeverband

Ehemaliger Bremer Propst Klaus Plate verstorben

Requiem am 10. Februar in Meppen

Am Sonntagabend, den 5. Februar, ist der ehemalige Bremer Propst Monsignore Klaus Plate im Alter von 85 Jahren in Lingen gestorben. Die Beerdigung ist am Freitag, den 10. Februar, um 15:00 Uhr auf dem Friedhof „Markstiege“ in Meppen, anschließend ist das Requiem in der Propsteikirche St. Vitus in Meppen.

Klaus Plate, der im Dezember noch in Lingen sein diamantenes Priesterjubiläum gefeiert hat, wurde am 12. Dezember 1931 in Münster geboren und wuchs in Meppen auf. Nach dem Studium der Theologie in Frankfurt St. Georgen und Münster wurde er am 22. Dezember 1956 in Osnabrück zum Priester geweiht. Als Kaplan war er in St. Michael in Pinneberg und in St. Elisabeth in Bremen Hastedt tätig, dann als Pfarrvikar und Domkaplan im Osnabrücker Dom. Von 1968 bis 1981 führte ihn sein Dienst als Pfarrer nach Melle.

Von 1981 bis 1997 war Klaus Plate Pfarrer, Propst und Dechant in Bremen, zunächst an St. Johann, ab 1989 auch Pfarrer in St. Benedikt und ab 1991 zusätzlich auch Pfarrer in St. Elisabeth. Am 1. April 1981 übernahm er den Vorsitz des Caritasverbandes Bremen, am 13. Februar 1986 wurde er Geistlicher Beirat des Sozialdienstes katholischer Frauen (SKF) in Bremen. Am 22. Oktober 1984 verlieh Papst Joannes Paul II. ihm den Titel Ehrenkaplan seiner Heiligkeit. Am 1. November 1990 wurde Plate Vorsitzender des neu gegründeten Katholischen Gemeindeverbandes in Bremen und am 26. Juni 1996 erster Leiter des neu errichteten Katholischen Büros in Bremen. 1993 wurde er zusätzlich zum Pfarradministrator der Mission für die Katholiken italienischer Sprache in Bremen und für den niedersächsischen Anteil des Bistums Osnabrück ernannt.

Nach 16 Jahren verließ Monsignore Klaus Plate zum 1. Oktober 1997 die Hansestadt, um als Ökumenebeauftragter des Bistums für die Region Bentheim, Emsland und Ostfriesland tätig zu sein. Von Nordhorn aus arbeitete er in der Seelsorge im Dekanat Bentheim mit und engagierte sich in der ökumenischen „Stiftung Kloster Frenswegen“, wo er Vorträge und Besinnungstage anbot. Am 1. Juni 2001 trat Monsignore Klaus Plate offiziell in den Ruhestand. 2006 zog er nach Lingen, wo er in den letzten Jahren in der Pfarreiengemeinschaft St. Alexander, St. Bonifatius, Christ König, St. Gertrudis in vielfältiger Weise als Pensionär geholfen hat.

Durch seine starke Persönlichkeit, seine lebendige Verkündigung, seine hohe Sensibilität für die Sorgen und Nöte der Menschen hat Klaus Plate an seinen verschiedenen Wirkungsstätten segensreich gewirkt. Viele Gemeindemitglieder haben seine seelsorgliche Begleitung, seine Zuwendung zu den Kranken und seine unaufdringlichen und humorvollen Ratschläge sehr geschätzt.

Bild (Katholischer Gemeindeverband in Bremen): Monsignore Klaus Plate war von 1981 bis 1997 Pfarrer, Propst und Dechant in Bremen.

Bremen (mh) Pressemitteilung des Katholischen Gemeindeverbandes in Bremen vom 07.02.2017.