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Erzbistum Hamburg informiert über Missbrauchsvorwürfe

Pressemitteilung des Katholischen Gemeindeverbandes in Bremen vom 12. April 2010

Erzbistum Hamburg informiert Staatsanwaltschaften

Missbrauchsvorwürfe in Bremen und Lingen gegen Geistlichen

Das Erzbistum Hamburg hat die Staatsanwaltschaften in Bremen und Osnabrück über Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gegen einen katholischen Geistlichen informiert, der von 1970 bis 1983 als Kaplan in Bremen und Lingen im Bistum Osnabrück tätig war. Der Tatverdächtige steht seit 1995 im Dienst des Erzbistums Hamburg und lebt dort heute im Ruhestand.

An die Staatsanwaltschaft in Bremen hat das Erzbistum Hamburg die Mitteilung eines Mannes weitergeleitet, der angibt, in den Jahren 1972 oder 1973 Opfer von Übergriffen des Priesters geworden zu sein.

Der Staatsanwaltschaft in Osnabrück hat das Erzbistum Hamburg Vorwürfe gegenüber demselben Priester mitgeteilt. Darin wird ihm vorgeworfen, in den Jahren 1976 bis 1983 in Lingen zwei Mädchen sexuell missbraucht zu haben. In beiden Gemeinden war der Priester als Kaplan tätig.  

Die Betroffenen hatten sich an die zuständigen Bischöflichen Kommissionen zur Aufklärung von sexuellem Missbrauch in Osnabrück und Hamburg gewandt.  

Das Bistum Osnabrück hat den Betroffenen therapeutische und seelsorgliche Hilfe angeboten.

 

 

 Hinweis an die Redaktionen:

 

Propst Dr. Martin Schomaker steht heute (12.04.2010) um 13.00 Uhr im Katholischen Kirchenamt (Besprechungszimmer 2. Etage), Hohe Str. 7, 28195 Bremen, für O-Töne zur Verfügung.

Diese Pressemitteilung wird wortgleich vom Bistum Osnabrück und dem katholischen Gemeindeverband in Bremen veröffentlicht. Nähere Informationen in der Presse- und Informationsstelle des Erzbistums Hamburg (Tel. 040 24877224).

 

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