Was schon war

Was schon war

Prüft alles,
und behaltet
das Gute.

1 Thess 5,21

„Mit Maria ‘gen Himmel!“

Quartal III-2013 - Donnerstag, 15. August 2013

Maria und ich - zwei Welten prallen aufeinander!
Mariä Himmelfahrt? = Brave Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin!
Warum werden an Mariä Himmelfahrt Kräuter gesegnet?

Neugierig geworden? Dann mach dich mit uns pilgernd auf den Weg; vielleicht sogar 'gen Himmel.

Start: 18:00 Uhr AtriumKirche, Hohe Str. 7
Ende: 21:00 Uhr St. Elisabeth, Suhrfeldstr. 156
Kosten: 5,- €
Bitte an wetterfeste Kleidung, gehfreundliches Schuhwerk und Getränk denken!

Anmeldung und weitere Auskunft: Suzana Muthreich, Tel.: 0421-36 94 146 oder per E-Mail: INFO@KFD-BREMEN.DE.


Kirchentag für Quartalsfrauen
Freitag, 3. Mai 2013

Vom 1. - 5. Mai findet in Hamburg der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag statt. Unzählige Veranstaltungen bieten soviel mehr als frau besuchen kann!

Wir haben uns ein Gospel-Konzert und ein Kabarett-Stück ausgesucht, dass wir mit euch am Freitag, 3. Mai 2013, besuchen wollen.

Treffen: 13:13 Uhr Blumenladen im Hauptbahnhof
Kosten: 20,- Euro (Bahn- und Abendkarte inclusive; Rückfahrt nach Absprache)


Quartal II-2013
Aschermittwoch der Fauen

Am Samstag, 16. Februar 2013, fand von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr der Aschermittwoch der Frauen 2013 in Bremen statt. 20 Teilnehmerinnen aus den verschiedenen Gemeinden und die drei Teamerinnen, Sabine Kuper, Sr. Judith Terheyden und Suzana Muthreich. Ulla Frantzen musste sich leider krankheitsbedingt entschuldigen.

An diesem Samstag drehte sich nun alles um den Begriff „RAUM". Den Raum an sich, als Zimmer, Saal, Stube, Kammer und den Kirchen-Raum im engeren und im weiteren Sinn. Schnell wurde den Teilnehmerinnen klar, dass der Raum mehr ist, als ein durch Mauern umschlossener Ort.

Bereits bei der Bibelarbeit zum Thema „Raum für die Worte der Bibel" die keine Bibelarbeit im herkömmlichen Sinne war, ließen sich die Frauen bereitwillig auf ein Experiment ein. Mit der „Bibel-Stille-Übung" lud Sabine Kuper die Frauen ein, den Kopf frei-zu-räumen für das Wesentliche. Überraschende Erkenntnisse waren der Lohn.

Nach der Bibelarbeit konnten sich die Frauen am köstlichen Süsskartoffel-Rosenkohl-Curry mit Kokos und Granatapfel stärken.

Der zweite Teil des Tages „Kirchenraum erleben" wurde in der St. Ursulakirche durchgeführt. Sr. Judith ermutigte die Frauen die Kirche zu erleben, bewusst wahrzunehmen, auch von Stellen, die sie sonst eher nicht aufsuchen.

Auch der meditative Tagesabschluss hatte hier seinen Raum und rundete den Tag ab.


ADVENTURE - Abenteuer Advent
3. Dezember 2012 - St. Johann

Ist es nicht für Maria und Josef ein Wagnis gewesen alles zu verlassen?

Geblieben ist ihnen nur: in der Hand ein Wanderstab, eine Decke für die Kälte der Nacht.
Hat Gott nicht immer Abenteurer gesucht?
Noah, den alle auslachten, als er eine Arche baute;
Abraham der seine Heimat verließ;
Mose, der das Volk Israel durch die Wüste führte;
Myrjam, die auf die Pauke schlug und mit den Frauen tanzte;
und schließlich, Maria und Josef.

Psssssssssst, GOTT sucht immer noch Abenteurer.

Dunkelheit umgibt uns.
Viele Menschen beten zum Hl. Antonius. Meistens haben sie etwas Schweres auf dem Herzen. Es bedrück sie etwas.

Der Hl. Antonius ist der beliebteste und bekannteste Heilige. In nahezu jeder Kirche steht eine Statue des Hl. Antonius oder ein Bild von ihm.
„Suchst du Wundertaten, gehe zu Antonius!“ – ein bekannter Ausspruch.

"Ich sagte zu dem Engel, der an der Pforte des neuen Jahres stand: Gib mir ein Licht, damit ich sicheren Fußes der Ungewissheit entgegen gehen kann."

Jede TN erhält ein Teelicht und zündet es an.

"Aber er antwortete: Geh nur hin in die Dunkelheit und lege deine Hand in die Hand Gottes, das ist besser als ein Licht und sicherer als ein bekannter Weg."

Wir legen unsere Hand in die Hand Gottes und das Licht rund um das Kreuz.


Eine mutige Frau begegnet uns gerade im Advent - Maria!
An diesem Morgen, an einem Tag wie jedem anderen, steht jemand in ihrer Tür, den sie noch nie gesehen hat. Und bevor sie nachdenken, fragen, rufen kann, hört sie: Maria. Gott braucht dich. Du bist schwanger. Das Kind soll Jesus heißen. Es wird die Welt verändern, und man wird es Sohn Gottes nennen. Sie hört den Wind draußen, die Schritte auf der Straße, alles geht weiter, aber: Ihre Zeit steht still. Schwanger, hallt es in ihrem Kopf. Wieso schwanger, das geht nicht, das geht doch gar nicht. Wieso ich, will sie einwenden,Sohn Gottes, was heißt das denn, das kann ich nicht. Alles gerät durcheinander, nein, will sie rufen, nein, aber sie tut es nicht, sie sieht das Licht, dieses warme Licht, und auf einmal hat sie keine Angst mehr. Die Kraft deines Gottes wird in dir sein, sagte der andere. Und sie antwortet: Ja. Nichts anderes. Nur ja.

Was wäre passiert, wenn Maria und Josef heute das Jesukind auf die Welt gebracht hätten? Eine Schlagzeile wäre es auf alle Fälle: Säugling in Stall gefunden, Polizei und Jugendamt ermitteln. Schreiner aus Nazareth und unmündige Mutter vorläufig festgenommen.

Ein echtes Abenteurer - heute wie vor 2000 Jahren.


Quartal III-2012
"Bio - is(s)t nicht teuer!"

Donnerstag, 13. September 2012

„Bio? Das kann ich mir nicht leisten!“ ist ein oft gehörtes Argument.
Wie das erste zertifizierte Bio-Restaurant in Bremen dennoch auf seine Kosten kommt, und wer wirklich die Kosten für unsere Billig-Nahrungsmittel trägt, ist Thema des Abends mit Leckerbissen aus der Bio-Küche!
Pfarrheim St. Johann, EG.
Beginn: 18:00 Uhr
Kosten: 15,- €
Anmeldung erbeten bis 06.09.2012 unter:
info@remove-this.kfd-bremen.de oder Tel.: 0421-36 94 146.


Quartal I-2012
"Vodou - ist das katholisch?"

Eine Taschenlampenführung durch die Ausstellung "Vodou - Kunst und Kult aus Haiti" im Überseemuseum mit anschließendem Zauberdrink!

Kurzbericht

"Nachts im Museum" – ist ein Film mit Ben Stiller in der Hauptrolle als Museums-Nachtwächter. Im Film hat Ben Stiller alle Hände voll zu tun mit Ausstellungsstücken die lebendig werden und durch die Räume geistern.

Vielleicht war die Angst vor plötzlich sich bewegenden Vodou-Puppen der Grund, dass sich nur 14 von möglichen 20 Frauen am Donnerstag, 9. Februar, um 18:00 Uhr im Foyer des Überseemuseums eingefunden hatten?

"Vodou - ist das katholisch?" unter diesem Motto startete das neue Pojekt "QuartalsFrauen" der katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands in Bremen.

Dorothee Wunder, vom Überseemuseum, begrüßte die 14 Frauen und teilte noch weitere Taschenlampen aus, damit etwas mehr Licht ins Dunkel der Räume gebracht werden kann, die durchaus ihre Gefahren haben, allerdings weniger von den Ausstellungstücken ausgehend.
 
Nach einer Einführung in die Geschichte Haiti's führt Frau Wunder die Gruppe zum "poto mitan", einem Stamm, der in keinem Vodou-Tempel fehlt. An ihm steigen die Gottheiten und Geister hinab, um an den Zeremonien teilzunehmen.

Immer wieder lässt Dorothee Wunder die Frauen bei bestimmten Figuren und Bannern raten, welcher Heilige der christlichen Religionen für den Vodou-Kult umgewidment wurde. Auf diese Weise konnten die Einheimischen trotz der Zwangsmissionierung ihren Volksglauben bewahren und pflegen.

Die Führung im Dunkeln ist auch für Frau Wunder eine Herausforderung. Im Dunkeln zählt nur die Stimme, sie kann an der Mimik nicht ablesen ob die Gruppe interessiert oder gelangweilt ist. Bei dieser Gruppe ist das jedoch kein Problem, denn die Frauen scheuen sich nicht Fragen zu stellen und erfahren, dass die etwas unheimlich aussehenen Jab's Geister sind. Diese sind aber nicht grundsätzlich böse. Im Vodou-Glauben gibt es keine Geister die nur gut oder böse sind. Jeder Jab beinhaltet Beides, die Kunst ist das Gute und das Böse im Gleichgewicht zu halten.
Das kommt den Frauen bekannt vor, wie auch die vielen Marien-Darstellungen.

Weniger bekannt sind dagegen Meister Mitternacht, der über die Straßen von Haiti wacht und die großen, reich verzierten Spiegel. Sie zeigen dem Vodou-Anhänger seine verborgene Seite und auch die Zukunft soll man durch die Spiegel sehen können. Doch dafür braucht frau viel Übung und Anleitung eines erfahrenen Vodou-Priesters.

Nach einer Stunde, die Frau Wunder etwas ausgedehnt hatte, waren alle Frauen wieder wohlbehalten im Foyer und die Ausstellungsräume konnte abgeschlossen werden. Die Vodou-Geister konnten sich aus ihrer starren Haltung lösen.

Beim anschließenden Zauberdrink tauschten sich die Frauen über das neu gehörte aus und stellten fest, dass ihr Vodou-Wissen auf Klischees und Hollywood Bildern beruhte. Dass diese Kultur aus Haiti aber so facettenreich und mit dem christlichen vermischt ist, war erstaunlich und beeindruckend. Einige hatten den festen Vorsatz die Ausstellung im "Tageslicht" noch einmal zu besuchen und zu vertiefen.

(Text und Bilder: Suzana Muthreich)