Aschermittwoch der Frauen

Aschermittwoch der Frauen

Schöpfung bewahren - Hoffnung schöpfen

Postkarte
Postkarte 2012
Teilnehmerinnen mit Mitte
Plenum

25. Februar 2012 „Aschermittwoch der Frauen“
10:00 – 16:00 Uhr
Ort: Aula der St.-Johannis-Grundschule, Tiefer 12.

Am Samstag, 25. Februar 2012, fand der 23te „Aschermittwoch der Frauen“ statt. Von 10:00 bis 16:00 Uhr hatte das fünfköpfige Vorbereitungsteam der kfd-Bremen in die Aula der St.-Johannis-Grundschule eingeladen. 23 Frauen, aus Kirchweyhe, Bremen Nord, und den fünf katholischen Pfarreien, waren der Einladung gefolgt. Die meisten Frauen waren „Stammgäste“ doch für einige war es eine Prämiere.

Thematisch ging es in den folgenden 6 Stunden um die Schöpfung, die Schönheit und die Bedrohungen der Erde, aber auch um die Hoffnungsfunken und den Mut nicht zu verzagen.Gleich zu Beginn wurden die Frauen mit der Bedrohung der Erde, konfrontiert. Kathastrophenmeldungen, begleitet von schrägen Gitarrenakkorden ließen Bilder aus Nachrichten und Fernsehen lebendig werden. Die beabsichtigte Betroffenheit der Frauen war spürbar. Suzana Muthreich, kfd-Dekanatssprecherin und die Verantwortliche für diese Einführung ließ die betroffenen Frauen mit ihren Ängsten nicht allein. Beim Zitat des Biochemikers Erwin Chargaff „Wenn diese Erde noch gerettet werden kann, wird sie von Amateuren gerettet.“ war ein Aufatmen zu vernehmen und mit dieser zaghaften Zuversicht konnte Frau Muthreich zum nächsten Punkt, dem „Sonnengesang des heiligen Franziskus von Assisi“ überleiten.

Sr. Judith Terheyden, aus dem Konvent der Franziskanerinnen von Thuine, war genau die richtige Person den Sonnengesang zu erklären und die Entstehungsgeschichte näher zu bringen. Der Sonnengesang selbst war den meisten Frauen vertraut. Neu waren jedoch die Informationen über den Aufbau.
Beim anschließendem Vorlesen und gegenständlichem Legen des Sonnengesangs, konnte frau die sprichwörtliche Stecknadel fallen hören.

Wie gut, dass Sabine Kuper, Gemeindereferentin und für die musikalische Gestaltung des Tages verantwortlich, ein passendes Lied zur Hand hatte um die Frauen wieder auf den Boden der Aula zurückzuführen bevor die schmackhafte „Sturmfeste Erbsensuppe“ gereicht wurde.

Auch beim Essen und Trinken blieb das Vorbereitungsteam den selbst gesetzten Zielen zur Bewahrung der Schöpfung treu und servierte fairen Kaffee und Tee sowie Speisen aus biologischen, nach der EU-Öko-Verordnung, angebauten Zutaten. An dieser Stelle noch einmal ein großes „Dankeschön“ an Angelika Funke, die für den reibungslosen Ablauf in der Küche und immer volle Tee- und Kaffeekannen sorgte!

Der Mittagsmüdigkeit zum Trotz, hatte Ulla Frantzen, Gemeindereferentin und Geistliche Begleiterin der kfd-Bremen, eine Bibelarbeit vorbereitet, die das bisher Gehörte und Gesehene aufgriff und in den christlichen Zusammenhang setzte. Der Aschermittwoch der Frauen hatte nicht nur gesellschaftspolitische Anknüpfungspunkte sondern den Anspruch die christliche Verantwortung und die bevorstehende Fastenzeit in den Blick zu nehmen und zu gestalten. Die ausgesuchte Bibelstelle stellte die Verantwortung gegenüber dem Schöpfer bildreich aber deutlich dar.

Am Ende des Tages wurde noch einmal der Hoffnungsgedanke aufgegriffen. Die nun positiven Meldungen und die persönlichen, durch Teelichter erleuchteten Hoffnungsfunken, machten das Thema „Schöpfung bewahren – Hoffnung schöpfen“ rund und in sich schlüssig.

Der nächste Aschermittwoch der Frauen in Bremen findet statt am 16. Februar 2013!

Text: Suzana Muthreich, Februar 2012
Fotos: Angelika Funke

Plenum
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Team
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Tanz "Al-Achat"
Tanz "Al-Achat"
Tanz "Al-Achat"
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Hoffnungsfunken
Hoffnungsfunken