
Die Gemeinschaft Sant’Egidio entstand nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil im Jahr 1968 in Rom. Heute ist sie eine Laienbewegung, zu der mehr als 50.000 Personen gehören. Sie setzt sich in Rom, in Italien und in mehr als 70 Ländern der Welt für die Weitergabe des Evangeliums und im Dienst an den Armen ein. Die verschiedenen Gemeinschaften auf der ganzen Welt sind durch dieselbe Spiritualität und die Grundlagen miteinander verbunden, die den Weg von Sant’Egidio kennzeichnen.
Das Gebet begleitet alle Gemeinschaften in Rom und auf der ganzen Welt. Es bildet ihr Fundament und den Mittelpunkt, auf den ihr Leben ausgerichtet ist.
Die Weitergabe des Evangeliums ist grundlegend für die Gemeinschaft und ist an alle gerichtet, die auf der Suche sind und nach einem Sinn im Leben fragen.
Die Freundschaft mit den Armen wird als ehrenamtlicher Dienst im Geist des Evangeliums und im Geist einer Kirche verwirklicht, die „Kirche aller und besonders der Armen“ ist (Papst Johannes XXIII.).
Die Ökumene lebt die Gemeinschaft in der Freundschaft, im Gebet und in der Suche nach der Einheit unter den Christen auf der ganzen Welt.
Der Dialog im Sinne des II. Vatikanums als Weg des Friedens und der Zusammenarbeit unter den Religionen, als Lebensweise und als Methode für die Versöhnung in Konfliktfällen ist ein weiteres Anliegen von Sant’Egidio.
Dem Gründer der Gemeinschaft von Sant’Egidio, Prof. Andrea Riccardi, wurde in Anerkennung seines Engagements für eine friedlichere und gerechtere Welt der Internationale Karlspreis zu Aachen 2009 verliehen.
Alle zwei Wochen
an jedem 1. und 3. Dienstag
im Monat um 19:00 Uhr
in der Kapelle des Birgittenklosters.