Der Birgittenorden sieht sich in der Tradition der Heiligen Birgitta von Schweden (1302/1303–1373), die im 14. Jahrhundert einen Orden gründete. 1911 entstand durch die Schwedin Maria Elisabeth Hesselblad ein neuer Zweig, der die monastische Tradition auf eine moderne Weise fortentwickelte.
Im Oktober 2002 entstand in Bremen das Birgittenkloster des neuen Zweigs. Es ist das erste Kloster nach der Reformation in Bremen. In ihm lebt eine internationale Kommunität von Schwestern aus Mexiko, Indien, Italien und Polen. Sein Ziel ist es, ökumenisch zu wirken, wie die Selige Maria Elisabeth Hesseblad es wünschte.
Das Leben der Schwestern steht unter dem Motto »ora et labora«, bete und arbeite! Die Arbeit besteht vornehmlich darin, die Gäste des Klosters zu betreuen. Dem internationalen Orden gehören weltweit über 650 Birgittenschwestern an.
Tagesablauf der Ordensfrauen im Kloster:
06.15 Uhr Morgengebet
07.30 Uhr Heilige Messe
10.00 Uhr – 12.00 Uhr Stille Anbetung
16.05 Uhr Rosenkranzgebet, Anbetung, Vesper
20.50 Uhr Komplet (Nachtgebet der Kirche)
"Vergesst die Gastfreundschaft nicht, denn durch sie haben einige, ohne es zu wissen, Engel beherbergt (Heb 13,2)."
Mitten im traditionsreichen Bremer Schnoor-Viertel, umgeben von Fachwerkhäusern mit spitzen Dächern, will das Kloster eine "Tankstelle für Spiritualität" sein, ein Ort "zum Durchatmen, Nachdenken und Pausemachen mitten im Alltag".
Bis zu 15 Gäste können hier übernachten, Urlaub machen und am spirituellen Leben teilhaben. Das Birgittenkloster ist das erste katholische Kloster, das nach 1240 in Bremen eingeweiht wurde.
Besuchen Sie doch auch das Mutterhaus in Rom an der Piazza Farnese.
Oder schauen Sie im birgittinischen Urkloster Vadstena in Schweden vorbei.
Birgittenkloster
Kolpingstr. 1c
28195 Bremen
Tel.: 0421/168740
Fax: 0421 / 16874147
Wenn Sie das Birgittenkloster in Bremen mit einer Spende unterstützen möchten:
Bank für Kirche und Caritas Paderborn
Stichwort "Birgittenkloster"
Konto 10 000 100
BLZ 472 603 07