Die Geschichte der Mauritzer Ordensschwestern geht auf Franziskus von Assisi zurück. Heute bilden die Franziskanerinnen von Münster St. Mauritz einen der vielen verschiedenen Zweige in der franziskanischen Familie. Pater Christoph Bernsmeyer, ein Franziskaner, gründete 1844 in Telgte bei Münster die Kongregation der Krankenschwestern vom Regulierten Dritten Orden des Heiligen Franziskus.
Die ersten Mauritzer Schwestern kamen schon 1868 nach Bremen. Sie wollten im franziskanischen Geist für Kranke und Arme da sein.
Seit Gründung des St. Joseph-Stifts sind sie eng mit dem katholischen Krankenhaus verbunden. Viele der Ordensfrauen waren über dreißig Jahre dort tätig, als Pflegedienstleitung, in der Ausbildung, an der Pforte, in der Sakristei, in der Bücherstube und in der Krankenhausseelsorge. Im Mai 2011 wurden sieben Mauritzer Ordensfrauen aus dem St. Joseph-Stift verabschiedet. Der Konvent bleibt mit vier Schwestern erhalten.

Neu begrüßt wurden zwei Mauritzer Franziskanerinnen in der katholischen Pfarrei St. Marien an der St. Josef-Kirche in Oslebshausen am 5. Juni 2011. Schwester Maris und Schwester Annegret bauen am Alten Heerweg einen Konvent auf, um dann für Menschen in Not im Bremer Westen da zu sein. Sie sollen in der Altenpastoral, im Frauengefängnis und in der Stadtteilarbeit tätig werden. Eine "garantierte Gesprächszeit" bieten die beiden Schwestern jeden Mittwoch von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Pfarrhaus St. Josef am Alten Heerweg 37 an.

Konvent der
Franziskanerinnen
von Mauritz
Im Krankenhaus St. Joseph-Stift
Schwachhauser Heerstr. 54
28209 Bremen
Tel.: 0421/347-0
An der St. Josef-Kirche
Alter Heerweg 37
28239 Bremen
Tel.: 0421/ 620 090 55