Daten zur Geschichte der Katholiken in Bremen

Daten zur Geschichte der Katholiken in Bremen

Prüft alles,
und behaltet
das Gute.

1 Thess 5,21

21. Jahrhundert

2015, 13. JuniSommerfoyer "Buddhismus und Christentum" mit Dr. Werner Höbsch (Köln) aus Anlass einer Ausstellung buddhistischer Reliquien im Willehad-Saal in der alten Post ("Maitreya Loving Kindness Tour")
2015, 12. JanuarPilgerfahrt aus Hamburg zum Grab des Heiligen Ansgar im Bremer St. Petri Dom aus Anlass des 115. Todestages des Heiligen Ansgar.
2014, 31. Dezember"Sonnengesang zu Silvester": Übertragung eines ökumenischen Gottesdienstes zum Jahresende aus der Propsteikirche St. Johann im Ersten Deutschen Fernsehen.
2014, 17. NovemberWillehad-Empfang des Katholischen Büros Bremen, Festrednerin ist die Gneralsekretärin der Nordischen Bischofskonferenz, Sr. Mirijam Kaschner cps.
2014, 19. OktoberAmtseinführung von Pfarrer Dirk Meyer in der Propsteigemeinde St. Johann
2014, 20. SeptemberEinweihung des neuen Gemeindezentrums und der Kita St. Nikolaus in Gröpelingen durch den Bischof von Osnabrück, Dr. Franz-Josef Bode.
2014, 26. JuliSt.-Joseph-Schule in Oslebshausen schließt nach 85 Jahren. Abschlussmesse mit Propst Martin Schomaker und Vertretern der Schulstiftung im Bistum Osnabrück.
2014, 4. JuliPrälat Johannes Bieler kommt in Hude durch einen tragischen Verkehrsunfall ums Leben. Der 79jährige Geistliche war von 1977 bis 2004 Seemannspastor in Bremen und den oldenburgischen Unterweserhäfen Brake, Elsfleth und Nordenham. Papst Johannes Paul II. hatte den gebürtigen Danziger 1986 zudem zum Apostolischen Visitator für Priester und Gläubige der Diözese Danzig sowie zum Päpstlichen Ehrenprälaten ernannt. Als solcher war er der ranghöchste katholische Geistliche in Bremen.
2014, 13. Juni3. Kolping-Diözesantag des Bistums Osnabrück für Jungseniorinnen und Senioren mit über 500 Teilnehmern in Bremen. 
2014, 7. MaiDas Katholische Krankenhauspfarramt Bremen feiert sein 25-jähriges Jubiläum, mit dem Osnabrücker Bischof, Dr. Franz-Josef Bode.
2014, 12. MärzReinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising, wird zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt.
2014, 6. MärzEin neuer Konvent indischer Ordensschwestern der Franciscan Clarist Kongregation e. V. wird durch Generalvikar Theo Paul am St. Joseph-Stift eingeweiht. Die Schwestern arbeiten im Pflegedienst des katholischen Krankenhauses.
2014, 9. FebruarKirchenmusikdirektor Wilfried Langosz wird nach 38 Dienstjahren mit einem Festgottesdienst in St. Johann in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger wird Karl-Bernhard Hüttis.
2014, 20. JanuarJohannes Wübbe, Weihbischof im Bistum Osnabrück und Martin Schomaker, katholischer Propst in Bremen, werden von Bischof Dr. Franz-Josef Bode in das Osnabrücker Domkapitel berufen.
2013, 15. DezemberPropst Dr. Martin Schomaker feiert sein Silbernes Priesterjubiläum
2013, 14. Dezember60. Stiftungsfest der Ansgar-Gilde Bremen
2013, 29. NovemberRichtfest für das Gemeindezentrum St. Nikolaus und das Haus für Kinder und Familien in Gröpelingen.
2013, 6. NovemberWillehad-Empfang mit Dr. Daniel Deckers von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der zum Thema "Kirche - Glaube -Religion. Vom Verdunsten alter Gewissheiten" spricht.
2013, 18. OktoberMonsg. Pirmin Spiegel, Hauptgeschäftsführer des bischöflichen Hilfswerks MISEREOR, spricht im Katholischen Forum über "Globale Krisen und die Zukunft unseres Planeten. Welche Entwicklung wollen wir?"
2013, 17. OktoberSt. Johann erhält Giebelkreuz zurück.
2013, 25. JuliPfarrer Adalbert Keilus feiert Diamantenes Priesterjubiläum
2013, 13. JuliMonsg. Dr. Matthias Türk vom Pästlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen spricht beim Sommerfoyer zum Thema "50 Jahre Konsensökumene und kein Ende? Die Einheit der Christen zwischen Vision und Wirklichkeit"
2013, 12. JuniSt. Joseph-Stift verabschiedet seine Ordensschwestern. Nach 144 Jahren schließt der Konvent am St. Josph-Stift.
2013, 30. MaiFronleichnamsgottesdienst mit Weihbischof Theodor Kettmann im St. Petri Dom
2013, 5. Mai150 Jahre St. Godehard in Hemelingen
2013, 1. MaiDer Sozialethiker und Jesuit Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach hält Kanzelrede beim ökumenischen Gottesdienst zum Tag der Arbeit in St. Johann
2013, 31. März / 1. AprilJubiläumsfeierlichkeiten 50 Jahre St. Hedwig in der Neuen Vahr
2013, 13. MärzWahl von Kardinal Jorge Mario Bergoglio, Erzbischof von Buenos Aires (Argentinien) zum Papst, der sich den Namen Franziskus gibt
2013, 10 MärzAbschied von Pfarrer Rainer Lührmann und Einführung von Pfarrer Johannes Sczyrba in St. Franziskus
2013, 28. FebruarRücktritt von Papst Benedikt XVI.
2013, 11. FebruarPapst Benedikt XVI. kündigt seinen Rücktritt zum 28. Februar an
2012, 16. bis 18. NovemberJahrestreffen des Instituts zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp) in Bremen
2012, 14. November80 Jahre Katholischer Deutscher Frauenbund Bremen (KDFB)
2012, 7. NovemberWillehad Empfang des Katholischen Büros Bremen, Festredner Prof. Dr. Jürgen Manemann, Forschungsinstitut für Philosophie Hannover
2012, 5. NovemberTag der Offenen Tür im Birgitten Kloster aus Anlaß des 10jährigen Jubiläums
2012, 6. OktoberFeier 5 Jahre St. Franziskus in der Bremenhalle des Flughafens
2012, 5. OktoberWeihbischof Theodor Kettmann weiht Raum der Stille im St. Joseph-Stift ein
2012, 3. OkoberEinführung von Pfarrer Josef Fleddermann in St. Marien
2012, 23. SeptemberEinweihungsfest - Kita St. Marien zieht zurück nach Walle
2012, 15. September75 Jahre Herz Jesu in der Neustadt
2012, 9. SeptemberEinweihungsfest für Gemeindehaus in St. Ursula, Schwachhausen
2012, 8. SeptemberBirgittenschwester Michele legt Ewige Profess in St. Johann ab - Erste Ewige Profess in Bremen seit der Reformation
2012, 15. AugustErste Kräutersegnung zum Fest Mariä Himmelfahrt in St. Johann
2012, 15. JuliAbschied von Pfarrer Robert Wagner aus St. Marien
2012, 3. Juli30 Jahre Arbeitsgemeinschaft katholischer Frauen in Bremen
2012, 30. Juni33 Jahre Gebrauchtkleidersammlung des Kolpingwerkes
2012, 10. JuniProfanierung von St. Nikolaus in Gröpelingen
2012, 13. Mai25. Fatima-Prozession um die St. Nikolaus-Kirche in Gröpelingen: Die Muttergottes wird mit einem Autokorso in die St. Marien Kirche in Walle gebracht
2012, 29. AprilDie Thuiner Franziskanerinnen Schwester Maria Francis Wächter und Schwester Maria Patrick Lögering werden von Propst Schomaker in Bremen begrüßt.
2012, 1. MaiÖkumenischer Gottesdienst zum Tag der Arbeit mit der Bundesvorsitzenden der katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB), Sabine Schiedermair, in der Kirche Unser Lieben Frauen.
2012, 27. JanuarEinweihung der neuen Räume der Kindertagesstätte St. Elisabeth in Hastedt.
2011, 14. NovemberPropsteikirche St. Johann ohne Giebelkreuz - Architekten entdecken Bauschäden
2011, 9. OktoberEinführung von Pfarrer Rainer Lührmann in St. Franziskus
2011, 25. September40 Jahre St.-Pius-Schule in Huchting
2011, 16. SeptemberKita St. Ursula in Schwachhausen wird eingeweiht
2011, 16. September25 Jahre St.-Antonius-Schule in Osterholz
2011, 13. SeptemberSegnung des sanierten Schulgebäudes "Landherrnamt" der St.-Johannis-Schule
2011, 17. AugustSommerfoyer und Gottesdienst zum 100. Geburtstag von Monsignore August Sandtel
2011, 2. JuliLetzter Gottesdienst mit Profanierung in der St. Barbara Kapelle in Arbergen
2011, 1. JuliEinweihung der Kita St. Thomas in Blockdiek
2011, 23. Juni2500 Menschen feiern Fronleichnam und Fest "10 Jahre Schulstiftung" im Bürgerpark
2011, 12. JuniWilliam Kardinal Levada feierte Pfingsten in Bremen
2011, 29. MaiAbschied von Pfarrer Bernhard Lintker aus St. Johann
2011, 18. MaiAbschied von sieben Mauritzer Ordensschwestern
2011, 1. Mai

Großfeuer zerstört die St. Johannis Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung in Walle und die Kita St. Marien fast vollständig. Menschen kommen nicht zu Schaden.

2011, 15. MärzDie Bremer Buchhandlung am Schnoor (eine Filiale der Filiale der Osnabrücker Dom Buchhandlung GmbH, einem Unternehmen des Bistums Osnabrück) wird geschossen
2011, 16. JanuarReinhard Kardinal Marx besucht Bremen
2010, 10. Oktober150 Jahre Kolping in Bremen
2010, 4. September100 Jahre kfd in Bremen mit Basistreff der Diözese Osnabrück
2010, AugustEinkommenabhängiges Schulgeld für neue Schülerinnen und Schüler an der St.-Johannis-Schule eingeführt
2010, 13. JuliSchwester Paschalina von den Thuiner Franziskanerinnen im Alter von 90 Jahren gestorben
2010, 11. Juni100 Jahre Sozialdienst katholischer Frauen in Bremen
2010, 9. Juni

Schulstiftung beschließt, die katholische St.-Joseph-Grundschule in Bremen-Oslebshausen im Sommer 2014 zu schließen.

2010, 25. AprilMatthias P. Brauer (St. Marien) und Dieter Wekenborg (St. Johann) ins Diankonenamt eingeführt
2010, 14. MärzEinführung von Pastor Bernhard Brinkmann in der Gemeinde St. Katharina von Siena als Seelsorger im Katholischen Krankenhauspfarramt Bremen und rector ecclessiae der Kapelle des St. Joseph-Stiftes.
2010, 21. FebruarPfarrer Rüdiger L. Weth aus der Pfarrei St. Katharina von Siena geht in den Ruhestand
2009, 11. DezemberZDF zeichnet Bremische Weihnacht mit dem Bundespräsidenten Horst Köhler in der Propsteikirche St. Johann auf
2009, 6. Dezember50 jähriges Jubiläum der St. Nikolaus-Kirche in Gröpelingen
2009, 4. DezemberNeuer Pastor im Bremer Süden: Volker Kupka in St. Franziskus eingeführt.
2009, 27. NovemberKita St. Marien nach Umbau eingeweiht
2009, 30. OktoberNeubau der Kita St. Pius in Huchting eingeweiht
2009, 18. OktoberPfarrer Peter Schäferhoff wird am 18. Oktober in das Amt als Pfarrer von St. Franziskus eingeführt
2009, 23. SeptemberErster Bremer Integrationsgipfel im Rathaus
2009, 12. SeptemberAbschiedsgottesdienst für Pfarrer Clemens Loth aus der Pfarrei St. Franziskus.
2009, 6. SeptemberNeuer Seelsorger für die Pfarrei St. Katharina von Siena in Schwachhausen und Horn - Pfarrer Hartwig Brockmeyer wird feierlich eingeführt
2009, 6. September80 Jahre St.-Joseph-Schule in Oslebshausen; Sommerfest von Schule und Gemeinde
2009, 29. AugustSt. Johannis-Schule feiert doppeltes Jubiläum: 40 Jahre Integrierte Haupt- und Realschule, 30 Jahre Gymnasium. 
2009, 21. August bis 4. OktoberAusstellung "Leichtes Zelt und feste Burg" über Sakralbauten in Bremen seit 1945 in der Kulturkirche St. Stephani
2009, 8. August50 Jahre St. Bonifatius: Kirche in Findorff feiert Jubiläum
2009, 11. JuniFronleichnamsgottesdienst mit Bischof Dr. Franz-Josef Bode im St. Petri Dom
2009, 5. JuniMusikkindergarten "Amadeo" in der Kita St. Johann eröffnet (neue Kooperation zwischen Hochschule für Künste und Katholischem Gemeindeverband)
2009, 20. bis 24. Mai

32. Deutscher Evangelischer Kirchentag in Bremen
Viele Katholiken beim 32. Evangelischen Kirchentag, u. a. der Vorsitzende der Detschen Bischofskonferenz und die Bischöfe von Osnabrück und Hildesheim.

2009, 15. MaiBischof Dr. Franz-Josef Bode weiht die zurückgebaute Herz-Jesu-Kirche und den Neubau des Caritas-Altenwohnheims St. Michael ein
2009, 7. MaiRichtfest der Kindertagesstätte St. Pius
2009, 14. März30 Jahre "Aktion Schwester Maria" an der St.-Marien-Schule für Menschen in den Slums von Kairo
2009, 3. MärzJoachim Gauck besucht St.-Johannis-Schule
2009, 2. JanuarKatholische Kita's stellen Leitbild vor
2008, 28. NovemberFestakt 150 Jahre Vinzenzkonferenz in Bremen.
2008, 18. NovemberBischof Dr. Franz-Josef Bode Festredner beim Willehad-Empfang des Katholischen Büros
2008, 25. OktoberSchwester M. Paschalina aus dem Konvent der Thuiner Franziskanerinnen feiert Diamantenes Ordensjubiläum
2008, 16. OktoberBischof Bode beauftragt in Bremen 13 Pastoral- und Gemeindereferenten mit dem Bestattungsdienst
2008, 1. SeptemberSt.-Johannis-Schule und  Katholischer Gemeindeverband weihen ihre gemeinsame Bibliothek in den neuen Räumen des alten Postgebäudes ein
2008, 1. SeptemberDer bisherige Regens Dr. Martin Schomaker wird zum neuen Propst von St. Johann und Dechant des Dekanats Bremen ernannt.
2008, 1. AugustDer Bremer Propst, Domkapitular Msgr. Ansgar Lüttel wird zum Personalchef des Bistums im Bischöflichen Generalvikariat in Osnabrück berufen.
2007, 21. AprilÖkumenischer Eröffnungs-Gottesdienst anlässlich der "Woche für das Leben" mit Schriftführer der BEK, Pastor Louis-Ferdinand von Zobeltitz und Propst Ansgar Lüttel, die Hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann, der Vorsitzende der Dt. Bischofskonferenz Karl Kardinal Lehmann, Bischof von Maniz und Bischof Dr. Franz-Josef Bode von Osnabrück.
2007, 12. MärzDie Schulstiftung St. Willehad etabliert sich und übernimmt die Trägerschaft der katholischen Privatschulen in Bremen, die bisher vom Katholischen Gemeindeverband verwaltet wurden.
2007, 5. JanuarBischof Dr. Franz-Josef Bode überreicht in einem Gottesdienst um 18 Uhr in der Propsteikirche St. Johann Vertretern der fünf pastoralen Räume die Errichtungsurkunden der neuen Pfarrgemeinden.
2007, 1. JanuarDie bis Dato 16 Pfarrgemeinden im Dekanat Bremen werden zu fünf Großgemeinden, bzw. „pastoralen Räumen“ zusammengefasst.
2006, 16. JuniBischof Dr. Franz-Josef Bode weiht das neue Schulgebäude im alten Postamt feierlich ein.
2006, 1. FebruarDas ehemalige Kaiserliche Postamt von 1875/79, Architekt Karl Schwatlo, Berlin, und spätere Postamt 1 an der Domsheide wird von den SchülerInnen der St.-Johannis-Schule bezogen. Es wurde seit Dezember 2004 zur Schule umgebaut. Kauf und Umbau kosten 7 Mio. €. Die werden vom Bistum, vom Bonifatiuswerk und dem Katholischen Gemeindeverband aufgebracht. Letzterer verkauft deswegen das Kolpinghaus und das Haus Lea.
2006, 20. JanuarDas Haus Kolpingstraße 2-3 wird als Adolph-Kolpinghaus von Domkapitular Msgr. Ansgar Lüttel, dem Propst von St. Johann, seiner Bestimmung übergeben. Es beherbergt die Kindertagesstätte St. Johann, das „Haus Lea“ und eine WG der Katholischen Hochschulgemeinde Bremen.
2006, 1. JanuarDie spanische, portugiesische und kroatische Mission wird aufgelöst.
2005, 17. FebruarErstmals findet die Pressekonferenz nach der Frühjahrvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Bremen statt und zwar unter dem Vorsitzenden Karl Kardinal Lehmann im Pressesaal des Rathauses.
2004, 18. MaiPropst Ansgar Lüttel unterzeichnet die Verträge über den Ankauf des Postamts I, des ehemaligen Kaiserlichen Postgebäudes von 1875-79 und über die Erbpacht des Grundstücks an der Domsheide von der Telecom, um dort u. a. die Sekundarstufe II der St.-Johannis-Schule unterzubringen. Senator Josef Hattig sorgt im Vorstand der Post für günstige Konditionen.
2003, 30. NovemberDie umgestaltete St.-Marien-Kirche wird mit einem feierlichen Gottesdienst wieder in Betrieb genommen.
2002/2003Am St.-Joseph-Stift wird der Trakt von 1878 teilweise abgerissen und durch einen Neubau mit Aufnahmebereich, OPs und Intensivstation ersetzt. Die übrigen Stationen werden sukzessive restauriert.
2002, 15. OktoberBischof Dr. Franz-Josef Bode weiht das Birgittenkloster im Schnoor ein.
2002, 1. AugustDie Seemannsmission Stella Maris zieht vom Hafenkopf um in den Speicher XI.
2001, 20. JuniDie Grundsteinlegung und das Richtfest des Birgittenklosters werden am gleichen Tag begangen. Architekt ist Ulrich Tilgner.
2001, 15. OktoberDer erste Spatenstich für den Bau des Birgittenklostsers erfolgt.
2001, 20. OktoberBischof Dr. Franz-Josef Bode weiht die St.-Laurentius-Kapelle und das Altenheim St. Laurentius des Caritasverbandes Bremen ein. Architekt ist Ulrich Tilgner.
2000, JuliDurch Vermittlung des Osnabrücker Generalvikars Theo Paul kommen indische Martha-Schwestern in das Altenzentrum St. Laurentius. Sie haben ein kleines Kloster in einem Reihenhaus in der Rethemerstrasse.
2000, 9. Juni:Besuch von Bischof Franz-Josef Bode in der Fatih-Moschee in Gröpelingen.

20. Jahrhundert

1999, 16. März:Die St.-Laurentius-Kirche wird abgerissen, um einem Altenpflegeheim der Caritas nebst Kapelle Platz zu machen. Zuvor haben einige Polen dagegen protestiert. Sie wollten die Kirche für die polnische Gemeinde haben.
1998, 11.-13. Mai:Die Klausurtagung der Dekanatspastoralkonferenz Bremen formuliert in Stapelfeld „zwei erstrebenswerte Ziele“.
1998, Januar:Bischof Dr. Franz-Josef Bode hält als erster katholischer Bischof auf der Eiswette die Gästerede. Bundespräsident Roman Herzog hält die Deutschland- und Bremenrede.
1997, 15. Oktober:Der Apostolische Nuntius, Erzbischof Giovanni Lajolo besucht in Begleitung von Propst Ansgar Lüttel die Spitze der BEK im Haus der Kirche.
1997, 15./16. April:Der Apostolische Nuntius, Erzbischof Giovanni Lajolo, macht seinen Antrittsbesuch beim Präsidenten des Senats wie der Bremischen Bürgerschaft in Bremen. Er sucht neben dem Präsidenten des Senats, Dr. Henning Scherf, auch erstmals das Haus der Kirche. Er spricht dort mit Schiftführer Louis-Ferdinand von Zobeltiz u. a. über den Biblischen Geschichtsunterricht auf allgemein christlicher Grundlage.
1996, 8. November:Zum ersten Mal findet der "Willehad-Empfang" des Katholischen Büros Bremen mit Willehad-Vesper in der Ostkrypta des Doms und dem Willehad-Empfang im Kaminsaal des Rathauses statt.
1996, 20. Juni:Die Gründung des Katholischen Büros Bremen wird mit einem Empfang im Presseclub gefeiert. 
1996, 12. April:Bischof Dr. Franz-Josef Bode besucht mit Propst Klaus Plate die Spitze der BEK im Haus der Kirche. Er wird dort von Präsident Hans-Hermann Brauer, Vizepräsidentin Inge Gurlitt und Schriftführer Louis-Ferdinand von Zobeltitz empfangen.
1996, 1. März:Der Osnabrücker Bischof Dr. Franz-Josef Bode und der Hildesheimer Bischof Dr. Josef Homeyer errichten das Katholsiche Büro Bremen als Vertretung der Katholischen Kirche bei der Bremer Landesregierung.
1995, 4. Oktober:Der Altar in der restaurierten Kapelle des St.-Joseph-Stifts wird konsekriert.
1995:Zur Fronleichnamsfeier wird erstmals eine Bühne auf der Spielwiese im Bürgerpark aufgebaut.
1995, 6. Januar:Die Sternsinger der Bremer Gemeinden werden zum ersten Mal von Bürgermeister Dr. Henning Scherf im Rathaus empfangen. Sie hinterlassen über der Eingangstür ihren Segensspruch. Propst Klaus Plate gibt den Tipp zum Empfang.
1994:Das St.-Joseph-Stift erhält einen neuen Behandlungs- und OP-Trakt.
1994, 11. Dezember:Der Neubau der St.-Antonius-Kirche in Osterholz wird konsekriert.
1994, 24. Juli:Der Kirchenvorstand von St. Pius beschließt, die St.-Franziskus-Kirche in Grolland aufzugeben. Sie wird 1995 ausgeräumt und abgebrochen und das Gelände verkauft. Es entstehen dort Mehrfamilienhäuser.
1994:Der Fronleichnamsgottesdienst fällt aus. Ein Redakteur von Radio Bremen hatte irrtümlich gemeldet, die Feier finde wegen des Regens im  Dom statt.
1994, 30. April:Die Filiale von St. Georg, St. Katharina in Borgfeld, ist geräumt. Das Haus wird verkauft, um das neue Pfarrheim zu finanzieren. Bereits am 25. Juni 1989 findet in St. Katharina die letzte Sonntagsmesse statt.
1993, 14. März:Der Altar in der neu gestalteten St.-Bonifatius-Kirche in Findorff wird eingeweiht.
1993, Januar:Augustinus O. Praem. Graf Henckel zu Donnersmarck hält als erster Geistlicher bei der Eiswette die Gästerede.
1992, 26. Oktober:Weihbischof Theodor Kettmann weiht das Schwesternhaus in der Hohen Straße 10 und das renovierte benachbarte Jugendhaus ein. Dort befindet sich jetzt eine Bibliothek, die auf der Bibliothek der ehemaligen Jesuitenresidenz in Schwachhausen basiert und aus Teilen der Bibliothek von Clemens Kaminski.
1992, 3. OktoberDer Großprior der Deutschen Statthalterei des Ordens vom Heiligen Grab in Jerusalem, der Bischof von Speyer, Dr. Anton Schlembach, zelebriert anlässlich der Investitur 15 neue Ritter, zwei Damen und zwei Priester ein Pontifikalamt im St. Petri-Dom. Es ist das erste Pontifikalamt nach der Schließung des Doms anno 1561.
1991, 8. Mai:Der Osnabrücker Bischof Dr. Ludwig Averkamp weiht das neue Schulgebäude der St.-Johannis-Grundschule, Tiefer 12 ein.
1991, 1. Januar:Mit Wirkung vom 1. Januar 1991 traten 16 selbstständige Kirchengemeinden mit je eigenem Kirchenvorstand an die Stelle der Katholischen Gemeinde zu Bremen, die 175 Jahre bestanden hat. (Der Apostolische Nuntius, Erbischof Giovanni Lajolo, soll moniert haben, die Katholische Gemeinde zu Bremen mit einem einzigen Kirchenvorstand im Dekanat widerspreche dem Kirchenrecht.)
1990:Der Seemannsclub Stella Maris zieht in das Hafenamt am Hafenkopf um, um den Seeleuten aus aller Welt näher zu sein. Da der Seemannspastor, Prälat Johannes Bieler, gleichzeitig Apostolischer Visitator der Danziger Katholiken ist, ist dort auch das Büro der Apostolischen Visitatur.
1989:Die Portugiesen haben für die Fatima-Prozession im Mai eine repräsentative Fatima-Madonna bekommen. Sie findet auf Initiative von Pfarrer Lothar Kaiping ihren Platz in der St.-Nikolaus-Kirche.
1989:Der Katholische Gemeindeverband kauft das Gebäude der Argo-Reederei, Tiefer 12, um es zur St.-Johannis-Grundschule umzubauen.
1988, 19. Oktober:Erstmals besucht mit Bischof Dr. Ludwig Averkamp ein katholischer Bischof den Bremer Landesrabbiner Prof. Dr. Benyamin Barslai wie die Synagoge.
1987:Die Portugiesin Maria Pais drängt den Portugiesenseelsorger, Pfarrer Nelson de Oliveira Pontes, um in St. Nikolaus eine Fatima-Prozession abzuhalten. Mitgeführt wird eine Fatimamadonna aus Privatbesitz.
1987, 1. März:Die St.-Thomas-Kirche in Blockdiek wird konsekriert.
1987:Die St.-Antonius-Grundschule nimmt im Neubau auf dem Dach des Pfarrzentrums von St. Antonius ihre Arbeit als Dependance der St.-Johannis-Grundschule auf.
1983, 11. November:Der Heilige Martin reitet erstmals ökumenisch durch Horn, von St. Georg zur ev. Kreuzkirche. Damit wird eine Welle von Martinsritten in Bremen gestartet.
1983, 23. Mai:Die St.-Hildegard-Kirche in Obervieland wird konsekriert.
1982, 24. Dezember:Propst Klaus Plate lädt die in Bremen wegen der Ausrufung des Kriegsrechts in Polen gestrandete Delegation der Gewerkschaft "Solidarnosc" an Heiligabend zu sich in die Propstei ein. An den Weihnachtstagen sind sie Gast in St. Marien und St. Ursula.
1982, 11. November:Pastor Dr. Claus Fischer führt den Martinsritt am St.-Martinstag in St. Georg ein.
1982, August:Der Kirchenvorstand beschließt, in der St.-Joseph-Schule in Oslebshausen wie in der St.-Pius-Schule  in Huchting, Halbklassen einzuführen. Zuvor scheitert der Versuch von Propst Plate, die Schulen zu schließen, auf Grund einer Intervention der Elternsprecher bei Bischof Wittler.
1982, 19. Juni:Das Kolpinghaus wird wieder eröffnet. Es beherbergt fortan das Bildungswerk der Katholiken im Lande Bremen und die Seemannsmission "Stella maris".
1982, 14. Juni:Am Kolpinghaus wird eine Gedenktafel an die in der "Reichskirstallnacht" angezündete Synagoge enthüllt. Der Bremer Bildhauer Claus Homfeld schuf sie.
1982, Juni:Die Mission polnischsprachiger Katholiken etabliert sich mit Pfr. Dr. Jozef Liszka in der Richard-Wagner-Str. 2.
1982, 15. Januar:1000 Katholiken demonstrieren mit einem Schweigemarsch gegen den Jaruselski-Putsch in Polen für Solidarnosz.
1981, 1. Mai:Erstmals findet ein ökumenischer Gottesdienst zum Tag der Arbeit statt, veranstaltet von der BEK, der Kath. Gemeinde zu Bremen, dem DGB und der KAB.
1980, Januar:Der Bremer Propst Msgr. August Sandtel nimmt am Schaffermahl teil.
1979, 6. Dezember:Der neue Altar der St.-Nikolaus-Kirche in Gröpelingen wird konsekriert.
1979, 16. September:In der Propsteikirche St. Johann findet die erste Priesterweihe nach der Reformation statt. Weihbischof Theodor Kettmann weiht den Trinitarier Josef Brand.
1979:

Die St.-Johannis-Schule, Sekundarstufe I, wird um die gymnasiale Abteilung erweitert.

1979, Januar:Mit Bischof Dr. Helmut Hermann Wittler nimmt erstmals ein Geistlicher am Bremer Schaffermahl teil.
1977, 1. November:Die Christliche Krankenhaushilfe beginnt im St. Joseph-Stift mit ihrem Dienst.
1977:Die Orientierungsstufe wird an der St.-Johannis-Schule eingerichtet.
1977, 23. Mai:Besuch des Apostolischen Nuntius, Erzbischof Guido del Maestri, beim Senat mit Bischof Wittler und Weihbischof Siegel.
1977, 26. März:Der neu gegründete Pastoralrat, ein Nachfolger des Dekanatsrats, hält seine konstituierende Sitzung mit Weihbischof Karl-August Siegel ab. Erste Geschäftsführerin ist Frau Holzknecht.
1977, 22. Januar:Benediktion des Gemeindehauses mit Filialkirche St. Barbara in Arbergen.
1976, 1. Juni:Der Konvent Bremen-Ost wird aufgelöst.
1975:Am St. Joseph-Stift wird das Bettenhaus 2 mit 162 Betten in Betrieb genommen.
1975, November:Propst Sandtel überreicht im Gebäude Hohe St. 5 27 LehrerInnen im Angestelltenverhältnis die vorsorglichen Kündigungen, weil die Steuerreform ein Loch von 25 % im Steueraufkommen der Katholischen Gemeinde reißt. Die Kündigungen werden bis auf wenige Ausnahmen später zurückgenommen und der "Förderverein" läuft zur Hochform auf.
1975, 31. Oktober:Mit dem portugiesischen Seelsorger Pfr. Dr. Joé Santos Simoes beginnt die Arbeit der späteren portugiesischen Mission.
1975, 15. Februar:Die Katholische Gemeinde zu Bremen bekommt mit Theodor von Helden einen ersten Verwaltungsdirektor.
1974, 24. Oktober:Die Beratungsstelle "Offene Tür" wird im Neubau an der Balgebrückstr. eingeweiht. Vom Eingang Hohe Str. 6 geht es zur St.-Johannis-Grundschule.
1974, 8. August:

Der Altar in der umgebauten St.-Antonius-Kirche wird konsekriert.

1974, August:Das Bildungswerk der Katholiken im Lande Bremen beginnt unter Leitung von Bernd Möllers mit seiner Arbeit.
1974, 8. August:Die Niederlassung der Dominikaner in St. Ursula wird ein selbstständiges Ordenshaus. P. Emmanuel Renz OP ist erster Superior.
1974, 29. März:Die Binnenschiffermission am Altenwall wird eingeweiht. Die Katholische Gemeinde ist finanziell beteiligt.
1974, 24. März:Das Gemeindezentrum St. Katharina in Borgfeld wird eingeweiht.
1974, 16./17. März:Die St.-Johannis-Schule veranstaltet erstmals einen Flohmarkt zu Gunsten von Obevolta. Es kommen 5.242,47 DM zusammen. Das ist der Start der Partnerschaft mit P. Frans Balemans im Bistum Kaya, Obervolta (später Burkina Faso)
1973, 23. Juli:Durch römisches Dekret wird die St.-Josef-Kirche in Hemelingen in St.-Godehard-Kirche umbenannt.
1973, Juli:Baubeginn des Neubaus an der Balgebrückstr. Er soll von der St.-Johannis-SChule und der Beratungsstelle "Offene Tür" genutzt werden.
1972, 25./26. November:Die erste gemeinsame Wahl zum Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat findet statt.
1972, 14. Dezember:Das Caritasaltenheim St. Birgitta in Bremen Marßel wird von Caritasdirektor Msgr. Carl Marizy eingeweiht.
1972, 15. November:Die St. Laurentius-Gemeinde wird Pfarrei.
1972, 1. Juni:Das Fronleichnamsfest findet erstmals im Bremer Dom statt.
1972, 1. April:Die St.-Hildegard-Gemeinde wird von Herz Jesu abgepfarrt.
1971:In Obervieland wird ein Seelsorgebezirk innerhalb der Herz-Jesu-Gemeinde eingerichtet.
1970, 23. März:Der Dekanats-Rat konstituiert sich.
1970, 6. März:Der Weltgebetstag der Frauen wird ökumenisch begangen.
1970, 2. Februar:Die Pfarrei St. Josef in Hemelingen kommt vom Bistum Hildesheim zum Dekanat Bremen, Bistum Osnabrück. Im Gegenzug erhält Hildesheim das Theresienhaus in Vegesack und die St.-Marien-Gemeinde in Bremerhaven.
1969, 21. Dezember:Die neue St.-Josef-Kirche in Oslebshausen wird konsekriert.
1969, 7. Dezember:Die italienische Mission wird eröffnet.
1969, 18. August:Der Zuschuss zu den Katholischen Privatschulen wird nach Verhandlungen zwischen Propst Sandtel und Bürgermeister Koschnick von 50 % auf 75 % angehoben.
1969:Am St.-Joseph-Stift wird das neungeschossige Bettenhaus 1 mit 342 Betten in Betrieb genommen.
1969:Die Katholische Gesamtschule wird als Integrierte Haupt- und Realschule eingerichtet.
1969, 15. Februar:Die St.-Ursula-Gemeinde wird von St. Johann abgepfarrt.
1968, 10. November:Die St.-Ursula-Kirche in Schwachhausen wird als größte katholische Kirche Bremens mit 550 Sitzplätzen in Gegenwart des Kölner Erzbischofs und Sponsors, Josef Kardinal Frings, konsekriert.
1968, September:Der Konvent Bremen-Ost etabliert sich. Die Gemeinden St. Hedwig, St. Laurentius und St. Antonius werden von einer Gruppe Priester um Pfr. Hanns Kessler betreut, die im Pfarrhaus von St. Hedwig eine vita communis bilden.
1968, 7. Juli:Acht Herren fungieren im Dekanat erstmals als Kommunionausteiler. Gleichzeitig "gestattet" Bischof Wittler den Bremern, fortan eine Vorabendmesse am Sonnabend anzuhalten.
1968, 4. Juli:Acht Bremer Männer werden vom Bischof zu Kommunionausteilern ernannt. Sie tun am 7. Juli erstmals Dienst.
1968, 1. Juli:Die St.-Elisabeth-Kirche in Hastedt wird konsekriert.
1968, 1. April:Alle selbstständigen Seelsorgebezirke werden zur Pfarrei erhoben. Die "Katholische Gemeinde zu Bremen" bleibt jedoch bestehen. Die neuen Pfarrer sind mithin nur Titularpfarrer. Einziger Pfarrer in Bremen ist der Propst als "Pastor pirmarius". St.-Laurentius wird Seelsorgebezirk.
1968:In Bremen-Blockdiek wird ein Seelsorgebezirk eingerichtet und eine "Schwedenkirche" errichtet. Das ist der Beginn der St.-Thomas-Gemeinde. Gleichzeitig entsteht ein Seelsorgebezirk in Schwachhausen. Das ist der Start der St.-Ursula-Gemeinde.
1968:Das St.-Joseph-Stift erhält eine Krankenpflegeschule.
1967, 4. Dezember:Der Neubau der St.-Johannis-Schule an der Dechanatsstraße wird von Schulbischof Dr. Johannes Pohlschneider, Aachen, eingeweiht.
1966, 1. November:Die St.-Benedikt-Gemeinde wird von St. Johann als Kuratie abgepfarrt.
1966, 29. Oktober:Die St.-Benedikt-Kirche in Woltmershausen wird konsekriert.
1966, 30. Oktober:Die St.-Franziskus-Kirche in Grolland wird konsekriert.
1966, 13. Oktober:Die St.-Pius-Kirche in Huchting wird konsekriert.
1966, 30. Juli:Die Dominikaner übernehmen St. Hedwig.
1966, 14. Juli:Die alte Propstei, Dechanatstr. 9, wird abgerissen.
1966, 11. Mai:Der neu gegründete Katholikenausschuss konstituiert sich im Essighaus. Präsident wird Dr. Joseph Klein und Pfarrer Richard Möller geistlicher Assistent.
1965, 23. Oktober:Der Staatsgerichtshof Bremen verkündet, der Biblische Geschichtsunterricht auf allgemein-christlicher Grundlage sei nicht als christlicher Gesinnungsunterricht auf evangelischer Grundlage zu verstehen.
1965, 24. September:Es wird beschlossen vor Gründung eines Katholikenausschusses mit der Bildung von Pfarrausschüssen in den Gemeinden zu beginnen.
1965, 4. Juli:Die durch Umbau verunstaltete Herz-Jesu-Kirche wird konsekriert.
1965, 6. Februar:In St. Johann findet ein ökumenischer Gottesdienst anlässlich des 1000. Todestages des Hl. Ansgars statt.
1964, 20. September:Erstmals wird ein umfassender Brautunterricht angeboten und zwar im St.-Joseph-Stift.
1964, 1. Januar:Die Geschäftsstelle des Malteser Hilfsdienstes nimmt ihre Arbeit auf.
1963/64:Das St.-Joseph-Stift erhält mit dem Haus St. Marien ein Heim für die Ordensschwestern.
1963, 13. Oktober:Die St. Pius Kirche in Huchting wird benediziert.
1963, 16. Juni:Das Noltenius-Haus in Schwachhausen wird gekauft und zum Pfarrhaus für St. Ursula umgebaut.
1963, 1. April:Bischof Wittler weiht das spätere Peter-Faber-Haus der Jesuiten in Schwachhausen ein.
1963, 31. März:Die St. Hedwig-Kirche in der Neuen Vahr wird konsekriert.
1963:Die St.-Pius-Gemeinde in Huchting wird Seelsorgebezirk.
1962/63:Das St.-Joseph-Stift erhält mit dem St.-Ursula-Haus ein Personalwohnheim mit 116 Betten.
1962, 11. November:Start der St.-Laurentius-Gemeinde in der Gartenstadt Vahr mit der ersten Messe in der Aula des Gymnasiums an der Parcevalstraße.
1962, 12, Januar:Propst Sandtel nimmt am Neujahrsempfang des Senats teil.
1961, 16. Mai:Der Apostolische Nuntius, Erzbischof Corrado Bafile stattet in Begleitung von Bischof Wittler dem Senat eine Höflichkeitsbesuch ab. Er wird von Bürgermeister Ehlers in Vertretung von Bürgermeister Wilhelm Kaisen empfangen.
1961, 30. November:Propst August Sandtel macht einen Antrittsbesuch bei Bürgermeister Wilhelm Kaisen, die Antrittsbesuche bei den Senatoren folgen.
1960, 30. Oktober:Die St.-Franziskus-Kirche in Grolland wird als Filialkirche benediziert.
1960, 28. Oktober:Die St.-Antonius-Kirche wird konsekriert.
1960, 1. April:Mit Dr. theol. Carlos Fernandez startet die Seemannsmission "Stella Maris" in Bremen.
1960, 16. Februar:Das erste Krankenhausdiakonat für katholische Mädchen startet mit 115 Teilnehmerinnen.
1960, 13. - 21. Februar:Zum ersten Mal finden im Pfarrsaal von St.-Bonifatius Abend-Exerzitien für Männer statt.
1960, 1. Januar:St. Hedwig wird als selbstständiger Seelsorgebezirk von St.-Elisabeth abgetrennt.
1959, 18. August:Die St.-Georg-Kirche wird konsekriert.
1959, 12. August:Die St.-Nikolaus-Kirche in Gröpelingen wird konsekriert.
1959, 11. August:Die St. Bonifatius-Kirche in Findorff wird konsekriert. Ab 1. Dezember wird sie als selbstständiger Seelsorgebezirk von St. Marien abgetrennt.
1959, 3. März:Die St.-Pius-Gemeinde in Huchting startet mit Sonntagsmessen in der Friedhofskapelle.
1959:Der Kirchenvorstand beschließt, dass die katholischen Schulen für evangelische Kinder offen sind. Der Beschluss wurde initiiert durch Pastor Dr. Wilhelm Petzinna von St. Willhadi.
1958/59:Das St.-Joseph-Stift erhält mit dem St.-Hedwig-Haus ein Schwesternhaus.
1958/59:Das Kolpinghuas wird erneut umgebaut, um "der überstarken Nachfrage nach Wohnmöglichkeiten" nachzukommen.
1958, 27. April:Die St.-Georg-Kirche wird benediziert.
1958, 10. März:Start der St.-Hedwigs-Gemeinde in der Neuen Vahr mit dem ersten Gottesdienst in der Kaserne.
1958, 3. Januar:Mit Franz Möller kommt der erste Seemannspastor in die Freie Hansestadt. Er ist in Bremerhaven stationiert, was damals noch zum Dekanat Bremen gehört. Er bleibt nur bis zum 30. April 1959.
1957, 1. Dezember:Die erste Kirchenvorstandswahl seit 1947 findet statt.
1957, 1. NovemberDie St.-Georg-Gemeinde in Horn wird als selbstständiger Seelsorgebezirk von St. Johann abgetrennt.
1957, 12. September:Das Neue Schulgebäude der St.-Marien-Schule wird eingeweiht.
1957, 16. August:Das Albertus-Magnus-Werk unter Clemens Kaminski startet mit seinen Vorträgen.
1957, 3. Juli:Die Arbeitsgemeinschaft für Müttererholung wird gegründet. Erste Vorsitzende ist Elisabeth Wiener.
1956, 31. Januar:Die beiden "Westgiebelfenster" werden nachgeliefert. Am 10. Oktober wird mit dem Bau des Windfangs begonnen.
1955, 20. März:

Der Neubau des Kolpinghauses wird gerichtet. Am 6. Oktober wird die Gasttätte im Kolpinghaus eröffnet. Das Kolpinghaus beherbergt ein Jugendwohnheim mit 70 Betten.
Ab 1955 finden Fronleichnamsgottesdienst wie Prozession im Bürgerpark statt.

1954, 30. Juni:Die Katholische Gemeinde zu Bremen kauft von der Israelitischen Gemeinde in Bremen das Grundstück der am 9. November 1938 von den Nazis niedergebrannten Synagoge, Kolpingstr. 6, sowie weitere Häuser im Schnoor. Das Grundstück der Synagoge wird in den Neubau des Kolpinghuases integriert.
1954, 27. Mai:Die neue St.-Marien-Kirche in Walle wird konsekriert.
1953, 6. Januar:Der Lehrer der St.-Johannis-Schule, Franz-Josef Blumberg, beginnt in Bremen mit dem Sternsingen im St.-Joseph-Stift. 1961 nimmt sich der BDKJ der Sache an und ab 1968 machen alle Gemeinden mit.
1952:Der Verein zur Förderung der Katholischen Schulen in Bremen e. V., kurz "Förderverein" genannt, wird gegründet.
1950, 18. Oktober:Die katholischen Schulen werden nach längerem Ringen mit dem widerstrebenden Senat als Privatschulen wieder eröffnet.
1949, 16. November:Die Katholischen Männer Bremens veranstalten eine Kundgebung im Großen Glockensaal u. a. geht es um das Elternrecht, das der Osnabrücker Bischof Wilhelm Berning vor Vertretung der Evangelischen Kirche und des Senats thematisiert.
1948, 12. Dezember:Auf dem Gelände des früheren St.-Elisabeth-Kinderheims wird eine Notkirche benediziert.
1948, September:In der "staatlich subventionierten Musik(hoch)schule" nimmt die Abteilung "Katholische Kirchenmusik" ihre Arbeit auf.
1948:Erstmals geht die Fronleichnamsprozession durch den Bürgerpark. (Der Gottesdienst fand in jenem Jahr in der Sporthalle auf der Bürgerweide statt).
1947, 1. November:Im Kino "Admiralspalast", im Volksmund "St. Admiral", findet der erste Gottesdienst in Findorff statt. Es ist der Beginn der St.-Bonifatius-Gemeinde. Von 1948 bis 1951 findet der jGottesdienst in Walle in einer "Barackenkapelle statt.
1947, 2. Februar:Der Katholiken-Ausschuss wird gegründet. Daraus entsteht die "Arbeitsgemeinschaft der Katholiken Bremens". Vorsitzender ist Dr. Josef Sommer, Stellvertreter Carl Kommer, Geistlicher Leiter Dechant Heinrich Ohrmann und Stellvertreter Pastor Wilhelm Keßler.
1946:Von 1946 bis 1971 besteht auf dem Erlingschen Gut Hohekamp in Bremen-Burg eine Gottesdienststation.
1946 ff:Die Kriegsschäden am St.-Joseph-Stift werden u. a. durch Neubauten beseitigt.
1945, Herbst:St. Georg, Horn wird Seelsorgebezirk der Gemeinde St. Johann.
1945, 1. September:St. Nikolaus, Gröpelingen, wird als selbstständiger Seelsorgebezirk von der Gemeinde St. Marien abgetrennt. Als Gottesdienstraum dient bis 1959 das ehemalige Parteihaus der Nationalsozialisten am Halmerweg.
1945, 15. August:In der evangelischen Dankeskirche in Osterholz findet der erste Gottesdienst der späteren St.-Antonius-Gemeinde statt.
1945, 20. Mai:In einem Kaufhaus startet St. Elisabeth als "Notkapelle".
1945, 22. April:Die St. Elisabeth-Kirche in Hastedt wird durch Bomben zerstört.
1944, 18./19. August:Die St. Marien-Kirche in Walle wird bis auf den Turmstumpf völlig zerstört.
1941/42:Das St.-Joseph-Stift wird durch bomben teilweise zerstört.
1940:Die Gemeinde Christ König in Bremen-Vegesack wird abgepfarrt.
1939, 8. Juni:Die Fronleichnamsprozession findet zum letzten Mal in Hastedt statt. Pastor Ohrmann wird wegen Voerstoßes gegen den Flaggenerlass bestraft.
1937, 1. Oktober:Die Herz-Jesu-Gemeinde wird von St. Johann als selbstständiger Seelsorgebezirk abgepfarrt.
1937, 12. September:Die vom renommirten Kölner Kirchenarchitekten Prof. Dominikus Böhm erbaute Herz-Jesu-Kirche in der Neustadt wird konsekriert.
1936, 26. April:Die letzte Ausgabe des "Ansgarius" erscheint. Er geht auf Wunsch des Osnabrücker Bischofs im "Kirchenboten" auf.
1935, 14. Juli:Der "Ansgarius" wird von der Geheimen Staatspolizei beschlagnahmt und in der Folge "entpolitisiert".
1933, 29. Oktober:Start der Herz-Jesu-Gemeinde mit dem ersten Gottesdienst im Gasthaus Huckelriede.
1931:Das St.-Joseph-Stift wird durch Anbau auf 485 Betten vergrößert.
1931, 12. April:Die moderne St.-Elisabeth-Kirche in Hastedt wird konsekriert.
1931, 1. Mai:Bischof Dr. Berning errichtet das Dekanat Bremen.
1930:In Gröpelingen beginnt man an verschiedenen Stellen mit dem katholischen Gottesdienst. Das ist der Beginn der St.-Nikoluas-Gemeinde.
1930, 1. Januar:Auf Grund des "Preußenkonkordats" werden die Bremer Gemeinden Teil des Bistums Osnabrück. Das Apostolische Vikariat des Nordens hört auf zu Bestehen.
1929, 27. JuliDer Apostolische Nuntius Eugenio Pacelli, später Papst Pius XII., weilt zum Antrittsbesuch in Bremen.
1929, 8. April:Die St.-Joseph-Schule wird gegründet.
1928, 7. Juni:Die Fronleichnamsprozession in Hastedt geht bis zur "Weserlust".
1926, 3. Juni:Erstmals findet in Bremen seit der Reformation eine öffentliche Fronleichnamsprozession statt. Sie nimmt ihren Weg von der St.-Elisabeth-Kirche durch die Straßen von Hastedt.
1925, 11. Juni:Erstmals wird in Bremen die Fronleichnamsprozession in St. Elisabeth außerhalb der Kirche begangen. Man verlässt aber noch nicht das Kirchengelände.
1924, 28. November:Die St.-Elisabeth-Gemeinde wird von St. Johann als selbstständiger Seelsorgebezirk abgepfarrt.
1924, 19. November:In Hastedt findet in einem Lagerraum der erste Gottesdienst statt.
1924:Pastor Dr. Hermann Lange und Pastor Friedrich Hardinghaus initiieren den "Ansgarius", "die bremische katholische Sonntagszeitung". Es ist eine Antwort auf die Hetze der Sozialdemokraten und Kommunisten.
1924, 1. Januar:Die St. Josef-Gemeinde in Oslebshausen wird als selbstständiger Seelsorgebezirk von St. Marien abgepfarrt.
1923, 23. Dezember:Der zur St.-Josef-Kirche umgebaute Stall eines Bauernhauses in Oslebshausen wird benediziert.
1922/23:Viele Katholiken treten auf Grund der Kirchensteuerverordnung und wegen der sozialdemokratischen wie kommunistischen Propaganda dafür aus der Kirche aus. Bis dato gab es keine Möglichkeit auszutreten.
1910:Das St.-Joseph-Stift wird auf 140 Betten vergrößert.
Geistliche von St. Marien beginnen in einer Turnhalle in Oslebshausen mit dem Gottesdienst. Das ist der Start der St.-Josef-Gemeinde.
1908:Das St.-Joseph-Stift erhält ein Isolierhaus mit 30 Betten.
1907, 5. August:Die St.-Josef-Kirche in Hemelingen wird konsekriert.
1907, 31. März:Die St.Josef-Gemeinde in Hemelingen wird Pfarrei.
1905:Die St.-Josef-Gemeinde in Hemelingen wird Kuratie.
1904, 29. Mai:Der Katholische Arbeiter Verein Bremen wird in St. Marien gegründet. Er ist der Vorläufer der KAB. Gründungsmitglieder sind drei "Holzarbeiter", Philipp Jahn, heinrich Baumbach und Ignatz Krista.
1900, 13. Juni:Die St.-Josef-Kirche in Hemelingen wird benediziert.

19. Jahrhundert

1807: Der Rat beschließt die Glaubensfreiheit der Katholiken und gesteht ihnen „grundsätzlich“ das Bürgerrecht zu. Doch 1823 gibt es insgesamt nur 81 Katholiken mit Bürgerrecht.
1808: Die katholischen „Prediger“ tauchen erstmals im Bremer Staatskalender auf.
1819, 2. November: Die St.-Johannis-Schule beginnt im Remter des St.-Johannis-Klosters mit dem ersten Unterricht durch den Paderborner Lehrer Ernst Edmund Thiele noch vor der Einweihung der St.-Johannis-Kirche.
1823: Am 17. Oktober wird die St.-Johannis-Kirche vom Paderborner Generalvikar und Apostolischem Vikar Richard Cornelius Dammers eingeweiht. Erstmals seit 1528 verfügen die Bremer Katholiken über eine eigene Kirche.
1824, 24. November: Der Senat beschließt über die Stellung und Aufgaben der katholischen Kirchenvorsteher.
1853: Die katholische Gemeinde in Bremerhaven wird abgepfarrt.
1860, 10. Oktober: Handwerksgesellen aus Warendorf gründen den Gesellenverein Kolping-Central. Pastor Stephan Fideldey wird erster Präses. Er teilt Adolph Kolping die Gründung mit und erhält einen Brief mit guten Ratschlägen von Kolping aus Köln.
1863, 4. Mai: Erste Heilige Messe im preußischen Hemelingen in einem Tabakschuppen. Im gleichen Jahr Bau eines Pfarrhauses mit Kapelle sowie Start einer katholischen Schule als öffentliche Konfessionsschule.
1878: Das St.-Joseph-Stift wird nach den Plänen des Architekten Flügel mit 60 Betten gebaut.
1898, 13. November: Die St.-Marien-Kirche in Walle wird konsekriert, die St.-Marien-Schule und das Pfarrhaus werden gebaut.
1899, 1.April: Die St.-Marien-Schule nimmt als Filiale der St.-Johannis-Schule ihren Betrieb auf.
1899, 1. September: Die St.-Marien-Gemeinde in Walle wird von St. Johann abgepfarrt, aber unter Beibehaltung der „gemeinsamen amtlichen Vertretung durch den Kirchenvorstand der St.-Johannis-Kirche und unter seelsorglicher Oberleitung und Aufsicht des Pastors primarius und Pfarrers der St.-Johannis-Kirche“. Dies ist der Anfang der späteren „Katholischen Gemeinde zu Bremen“, die bis 1990 besteht. Das Waisenhaus, bzw. St.-Johannis-Kinderheim entsteht.

18. Jahrhundert

1703, 26./27. Juni: Der Weihbischof von Osnabrück, Otto von Bronckhorst-Gronsfeld, spendet 130 Personen die Firmung.
1712: Weihbischof Otto von Bronckhorst-Gronsfeld spendet in Bremen erneut die Firmung.
1745: Der Kaiserliche Resident bezieht den Eschenhof, die alte Domdechanei.
1747: Der Kaiserliche Resident baut die Wagenremise im Eschenhof zur St.-Michaels-Kapelle um.
1772: Die Jesuiten besitzen eine Glocke für die Kapelle, dürfen sie aber nicht läuten.
1773: Papst Clemens XIV. hebt den Jesuitenorden auf. Die Jesuiten P. Jakobus Nülle, P. Bernhard Guizetti und P. Theodor Limberg amtieren in Bremen als Weltgeistliche weiter.
1797: Kaspar Maximilian Freiherr von Droste zu Vischering, Weihbischof von Münster, weilt zum Firmbesuch in Bremen.

17. Jahrhundert

1645: Mit der Ernennung des Fürstbischofs von Osnabrück, Franz Wilhelm von Wartenberg, zum Apostolischen Vikar für Bremen wird die Grundlage für die seelsorgliche Betreuung der wenigen übriggebliebenen Katholiken gelegt.
1648, 12. September: Der Jesuitenpater Johannes Zweenbruggen beginnt unter dem Schutz des Kaiserlichen Kommissars Johannes Behr mit der Seelsorge an den rund 200 Katholiken in und um Bremen. Der Dom kommt zusammen mit dem Erzstift als Herzogtum an Schweden und bleibt als einzige Kirche Bremens lutherisch.
1648/49: Der Schrein von Kosmas und Damian wird vom Domkapitel über den Osnabrücker Bischof Franz-Wilhelm Graf von Wartenberg an den bayrischen Kurfürsten Maximilian verkauft und 1649 in die Hofkirche St. Michael in München überführt.
1650, 9. Juni: Die Propaganda Fide in Rom bewilligt eine jährliche Unterstützung von 50 Scudi für die „Mission“ in Bremen.
1652: Der Osnabrücker Fürstbischof Franz Wilhelm Graf von Wartenberg spendet „im Geheimen“ in Bremen die Firmung.
1654: Der Kaiserliche Kommissar wird zum Kaiserlichen Residenten erhöht. Er hat damit das Recht auf Religionsausübung mit Geistlichen seiner Konfession.
1654: Eine Christusstatue wird heimlich nach Bremen gebracht und in der Kapelle aufgestellt.
1656: Die Bremer Katholiken begehen erstmals nach der Reformation in der Kapelle der Jesuiten eine Fronleichnamsprozession.
1659: Der Fürstbischof von Münster, Christoph Bernhard Graf von Galen, stellt Mittel für die Bremer Mission zur Verfügung.
1667: Die Jesuiten besorgen sich eine Statue ihres Ordensheiligen Franziskus Xaverius, des Patrons der Bremer Missionsstation, und stellen sie in ihrer Kapelle auf.
1670: Der Kaiserliche Resident nimmt den Jesuitenpater nebst Kapelle in sein Haus auf. Die Kapelle wird zur Gesandtschaftskapelle.
1675, 16. Juni: Der Rat beschließt, dass Katholiken nicht mehr Bürger werden können.
1676: Den „Missionaren“ wird vergönnungsweise das Taufen von katholischen Kindern gestattet.
1677, 27. Februar: Der Rat beschließt, es seien „keine papistischen Bürger und Soldaten mehr anzunehmen“. Wer „in Diensten“ steht, soll „unter der Hand“ entlassen werden.
1680, 25. März: Die „Ferdinandea“, eine Stiftung des Fürstbischofs von Paderborn und Münster, Ferdinand von Fürstenberg, sorgt für die finanzielle Grundlage der katholischen Missionare in Bremen.
1682: Der Kaiserliche Resident beschwert sich beim Rat über die unbegründete Verabschiedung katholischer Soldaten. Und der Apostolische Vikar, Fürstbischof Ferdinand von Fürstenberg, beschwert sich beim Kaiser, dass Bremen keine Katholiken zum Bürgerrecht zulasse.
1685: Der Münstersche Weihbischof und Apostolische Vikar Niels Stensen besucht im Juni auf seiner Reise nach Hamburg Bremen. Amtshandlungen sind nicht überliefert.

16. Jahrhundert

1522: Durch die Predigt von Heinrich Möller aus Zütphen beginnt in Bremen die Reformation.
1528: Die Klöster werden geschlossen.
1532, 24. März: Eine Demonstration aus Aufrührern „der 104“ nebst dem Prediger Jakob Probst zieht am Palmsonntag von der Kirche Unser Lieben Frauen zum Dom. Die Reformation ist damit in Bremen vollendet. Der Dom wird für 15 Jahre geschlossen.
1581: Die Bremische Kirche wendet sich unter Christoph Pezelius dem gemäßigten Kalvinismus zu.

15. Jahrhundert

1400: Der Bauherr des Doms Johann Hemeling bestellt einen Schrein für die Reliquien von Kosmas und Damian.
1420: Der Schrein ist fertig und wird bei der Heiltumsweisung an Peter und Paul gezeigt.

14. Jahrhundert

1334: Erzbischof Burchard Grelle findet durch ein Wunder die Reliquien von St. Kosmas und St. Damian wieder. Sie waren im Mauerwerk des Doms vermauert. Er sorgt für deren Verehrung.
1335, Pfingsten: Erzbischof Burchard Grelle erhebt die in einer Dommauer gefundenen Reliquien der Heiligen Kosmas und Damian feierlich zur Verehrung.

9. Jahrhundert

804/805: Willehads Nachfolger Willerich kann nach dem letzten Feldzug der Sachsen mit dem Bau eines steinernen Doms und mit der Christianisierung der Sachsen beginnen.

8. Jahrhundert

780: Der angelsächsische Kleriker Willehad kommt im Auftrag Karls des Großen an die Unterweser, um die Sachsen zu christianisieren.
782: Willehad flieht nachdem Gerval und „Genossen“ in Bremen getötet werden.
785: Willehad kehrt an die Unterweser zurück.
787: Willehad wird in Worms zum Missionsbischof für den Wigmidigau geweiht. Er ist der erste Bischof in Sachsen.
789: Bischof Willehad weiht auf der Düne an der Weser den ersten Bremer Dom.
798, 8. November: Willehad stirbt in Blexen.
792-799: Bei einem weiteren Sachsenaufstand wird der Dom durch Feuer zerstört.

Zusammenstellung der Daten ab Juli 2008: Dr. Martina Höhns

Daten bis Juli 2008: Wilhelm Tacke.