Aktuelle Mitteilungen

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19.10.2012

Nachhaltigkeit im Zentrum

Projektwoche der St.-Johannis-Schule

Pressemitteilung des Katholischen Gemeindeverbandes in Bremen vom 19.10.2012

Schüler präsentieren Ergebnisse der Projektwoche „Deine Zukunft ist grün“
Umwelttage Bremen in St.-Johannis-Schule eröffnet

Bremen (mh) Nein, einen Job in der Behörde des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr in Bremen können sich Patrick, Nico und Marcus für sich nicht vorstellen. Aber interessant fanden sie den Besuch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Dr. Joachim Lohse durchaus. In der Umweltbehörde haben die Schüler der St.-Johannis-Schule eine ganze Menge über Abfallentsorgung, Umweltzonen, Car-Sharing, Emissions-, Klima- und Ressourcenschutz gelernt.

Der Bremer Umweltsenator hatte am 15. Oktober die Projektwoche „Deine Zukunft ist grün“ an der katholischen St.-Johannis-Schule eröffnet, zeitgleich mit den Umwelttagen Bremen 2012, die in diesem Jahr unter dem Motto stehen „Alles im grünen Bereich? Nachhaltig wirtschaften zwischen Sein und Schein“. In der Projektwoche der Zehntklässler standen berufliche Perspektiven in der Umweltwirtschaft im Zentrum.

Eine Woche lang hörten die Schülerinnen und Schüler spannende Vorträge von Mitarbeitern des Bundesumweltamtes, der Handelskammer und der Universität Oldenburg. Sie sahen sich einen Film zur Nanotechnologie an, in dem es um Risiken und Einsatzbereiche von Nanopartikeln in Lebensmitteln, Kosmetik, Textilien, Verpackungen und Düngemitteln ging. Bei Exkursionen und Besuchen von Betrieben wurden Interviews geführt und Fakten gesammelt.

Helke, Chiara, Daniela, Christina und Rebecca haben ein Umwelt Service Team besucht, das den Müll von ca. 4000 Betrieben abholt, sortiert und an Wiederverwertungsbetriebe liefert. „Besonders beeindruckt hat mich die schwere Arbeit der Frauen, die den Müll am Fließband sortieren“ sagt die 16-jährige Christina. Andere Schüler haben sich mit den Zukunftsvorstellungen der BASG für den öffentlichen Personennahverkehr in Bremen auseinandergesetzt oder mit nachhaltiger Mobilität und den Unterschieden zwischen Verbrennungs- und Elektromotoren.

Dennis, Julia, Mary, Noelle und Alexandros waren beeindruckt von der professionellen Präsentation, die sie bei ihrem Besuch der Firma Kellog gezeigt bekamen. Ebenfalls zufrieden waren Carina, Lena, Jessica, Gabriela und Sabrina mit ihrem Besuch der Geschäftsstelle des BUND am Dobben. „Einige von uns kannten den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland vorher nicht. Es ist interessant, was diese Organisation in den letzten 35 Jahren alles erreicht hat“, sagt Sabrina.

„Vieles, was ich vorher schon theoretisch wusste, ist mir durch die Projektwoche und den Besuch der Betriebe viel klarer geworden. Zum Beispiel wie wichtig es ist, Strom zu sparen, Müll zu trennen und Plastiktüten zu vermeiden“ sagt Rebecca. Und allen hat es zudem viel Spaß gemacht. Das war am letzten Tag vor den Herbstferien zu spüren, als die 92 Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs und des Aufbaujahres des Gymnasiums ihre Ergebnisse in Form einer Messe für ihre älteren Mitschüler präsentierten.

Und das kam bei den Schülern der 11. und 12. Klasse gut an. Niklas, Lale und Malte interessierten sich besonders für die Poster zu Energieeffizienz, Abfallwirtschaft und nachhaltiger Wasserwirtschaft. Die beiden Politiklehrerinnen Claudia Schmitt und Ursula Stielike hatten die Woche gemeinsam mit dem Verein Ökostadt e.V. organisiert und durchgeführt. Und auch die beiden waren mit ihrer Arbeit, besonders aber mit ihren Schülerinnen und Schülern sehr zufrieden.

Bilder (Martina Höhns)/immer von links nach rechts:
Helke, Chiara, Daniela, Christina und Rebecca vor ihrer Präsentation zum Thema Recycling;
Patrick, Nico und Marcus erzählen von ihrem Besuch beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr;
Niklas, Lale und Malte aus der 12. Klasse besuchen die Präsentation ihrer jüngeren Mitschüler;
Carina, Lena, Jessica, Gabriela und Sabrina haben den BUND besucht;
Dennis, Julia, Mary, Noelle und Alexandros berichten von ihren Gesprächen bei der Firma Kellog.