Aktuelle Mitteilungen

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16.02.2016

Sr. Hatune Dogan / Foto: privat

Schwester Hatune Dogan berichtet über Arbeit in Syrien und im Irak

Syrisch-orthodoxe Klosterschwester und Autorin am 25.02.2016 im Atrium Kirche

Am Donnerstag, den 25. Februar um 19.00 Uhr berichtet Hatune Dogan im Atrium Kirche in der Hohen Str. 7 über ihren Einsatz für Flüchtlinge in Syrien und im Irak. Die syrisch-orthodoxe Klosterschwester und erfolgreiche Autorin ist Gründerin der Hilfsorganisation „Hatune Foundation – Helfende Hände für die Armen“. Sie engagiert sich besonders für traumatisierte Flüchtlinge, die im Nahen Osten von der Terrormiliz "Islamischer Staat" vertrieben wurden und betreut missbrauchte Mädchen im Irak.

Über ihre Reise nach Syrien und in den Irak 2014, über die auch das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL berichtete, hat die Ordensfrau das Buch „Ich glaube an die Tat. Im Einsatz für Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak“ geschrieben. Schwester Hatune Dogan gilt als eine Art „Mutter Theresa“ für verfolgte Christen in islamischen Ländern. 2010 wurde sie für ihre Arbeit mit der Verdienstmedaille des Bundesverdienstkreuzes ausgezeichnet.

Geboren wurde Hatune Dogan 1970 im Dorf Zaz im Südosten der Türkei. Nachdem sie selbst mit 14 Jahren wegen ihres Glaubens aus ihrem Heimatdorf fliehen musste, trat sie mit 18 Jahren in ein syrisch-orthodoxes Kloster im westfälischen Warburg ein und studierte an der Katholischen Fachhochschule Mainz. Die 2011 von ihr gegründete Schwester-Hatune-Stiftung arbeitet mit rund 5000 ehrenamtlichen Helfern, so dass keine Kosten für Verwaltung, Angestellte oder Büroräume anfallen. Die Stiftung unterstützt verfolgte Christen im Nahen Osten und Arme in Indien. Zu den geförderten Projekten gehören der Bau von Trinkwasserbrunnen und Häusern für Obdachlose, medizinische Hilfen wie mobile Kliniken und Leprahilfe sowie Initiativen zur Bildung und Berufsausbildung.

Der Vortrag im Atrium Kirche ist kostenfrei.

Weitere Informationen unter Tel.: 0421/3694300.

Bremen (mh) Pressemitteilung des Katholischen Gemeindeverbandes in Bremen vom 16.02.2016.